Made 4 Boys

Wo ich grad dabei bin, kommen hier auch noch die alljährlichen Weihnachtspullis für die Herren (unter einszwanzig hätte ich früher gesagt, aber ich korrigiere mich: die Herren unter einsfünfundfünfzig. Puh- noch ein Zentimeter und dann ist Schwiegervater mit dabei *ups*) für die Herren der coolen Gang also. Auch als Sohn und Neffen bekannt.
Es wird echt immer schwieriger was für die Jungs zu nähen, denn für die einen muss es cooool sein und bloß keine Tiere mehr und für den andern bloß nicht cooool, dafür am liebsten Tiere aber nicht so kitschig. Na, danke.
Nach längerem Nachdenken und Stoffaussuchen kam das dabei raus:
Weihnachtsshirts LouisPhilippCollageLinker Hand ein Hoodie nach dem Schnittmuster Louis von Kibadoo in 134/140 mit ordentlich Nahtzugabe, aufgehübscht mit einer coolen Eulen-Gang (im Internet gefunden, Plotterdatei selbst erstellt. Jaa, ich kann!)  weil der junge Mann grad in der Eulenklasse ist (falls einer fragt: in der ersten Klasse. Ja, er ist groß für sein Alter!).
Rechter Hand derselbe Hoodie in Größe 146/152, ebenfalls ordentlich Nahtzugabe und aufgehübscht mit selbst erstellter Plotterdatei von „Gregs Tagebuch. Von Idioten umzingelt.“ Auf dem Armpatch sitzt übrigens auch ein Greg. Ich habe ungefähr zehn Stunden meines Lebens für diese vermaledeiten Plotterdateien versemmelt, soviel zum Thema „Ja, ich kann.“ Ich warte immer noch auf das wirklich gut erklärte Plottersoftwarehandbuch…

Das Thema „Tiere, aber für die Außenwirkung nicht zu süß“ konnte ich zum Glück mit dieser Stoffwahl bedienen:
Weihnachtspulli HenriFotorDie Wölfe fand ich auch ziemlich cool, wo hab ich sie nur her? Ahja, grad nachgeguckt, es war ein DaWandaShop. Es war der absolut einzige Shop, in dem ich zu der Zeit zwei zueinander passende hell- und dunkelgraue dünne Sweatstoffe bekommen konnte in der Hoffnung, sie würden zueinander passen. Sicherheitshalber Stoffe mit dem gleichen Vor- und Nachnamen gekauft „Swafing Sommersweat Maike“ in grau-meliert und anthrazit, da kann doch nix schiefgehen? Hmpf. Komischerweise sind die beiden Stoffe so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Anthrazit ist wesentlich schwerer und sweat-artiger als grau-meliert, das scheint mir eher Jersey zu sein, also scheinbar gehören die doch nicht zur gleichen Familie oder wenn, dann war es eine Patchworkfamilie und es sind Stiefgeschwister oder so. Oder im Paket ist was falsches gelandet. Whatever. Es war kurz vor Weihnachten, die Pullis mussten genäht werden, die Stimmung war friedlich, für Gemeckere und Hin- und Herschickerei hatte ich keine Zeit, also haben die Kids jetzt Stoffmixpullis.
Das Schnittmuster für den Wolfspulli ist wie immer übrigens Henric, diesmal in 146/152. Musste allerdings noch von Rocklänge auf tragbare Länge gekürzt werden ?, Bündchen ab und umgenäht.
Mit den drei Pullis gehe ich dann mal rüber zu Made4Boys, da war ich schon lange nicht mehr, weil ich ja eigentlich immer denselben Pulli in verschiedenen Mustern nähe- laaaangweilig. Aber die Hoodies sind ja mal was neues.

Hier gehts rund

Wie sacht die Muddi so schön? Ein Loop geht immer. Also habe ich auch wieder einen Rums.
Aus dem schönen Baumwollvoile vom Nähhimmel habe ich mir passend zum Frühlingsbeginn drei (!) neue Loops genäht. Drei nur deswegen, weil ich natürlich in der Breite zu viel Stoff genommen hatte, da guckte nach dem Drapieren des Loops mein Kopp nicht mehr raus, also musste ich großzügig Streifen abschneiden und die mussten ja verwertet werden…
SternenloopCollage
(Notiz für mein späteres Ich, da ich Döskopp ja immer die Größen vergesse:
Blau: 50 x 170
Schwarz: 60 x 170
Blauschwarz: 40 x170)

Und wenn ich schon mal dabei bin, gibts grad auch noch die letzten Shirts für Made4Boys, die sind schon etwas älter.
IMG_6340_Fotor_Collage
Zwei Resteshirts in Größe 146/152 ohne Nahtzugabe. Schnittmuster Henric natürlich, das nähe ich fast nur noch (pure Faulheit und ich schäm mich nicht mal dafür). (Und ja, ich weiß: die grünen Ärmel sind zu kurz. Ist inzwischen behoben und an jedem Arm in Ellbogenhöhe ein Streifen Pingus eingenäht. Mannomann, wenn ich schon mal denk, ich kann was fast im Schlaf, gehts garantiert schief. Immer.)Leo Shirt Collage
Und ein Geburtstagsshirt für einen Kindergeburtstag, ebenfalls aus Resten. Sonst nähe ich für die diversen Kindergeburtstage keine Geburtstagsshirts, denn das wird mir ganz ehrlich zu teuer. Wir beschränken uns hier im Freundeskreis untereinander auf zehn Euro pro Geschenk und kommen damit auch immer ziemlich gut hin (mehr finde ich auch echt übertrieben, wenn es um Klassenkameraden geht, die sich sonst nur in der Schule sehen, wo soll denn das enden?) und nur bei wirklich guten Freunden nähe ich mal eine Kleinigkeit. Na gut, für einen Henric in 128 haben die Reste gereicht. Kam scheinbar gut an, die erste Woche nach dem Geburtstag hatte er den Pulli jeden Tag an. 🙂

Nachträgliches Schlußwort

So ein Jahresabschluß kann ja eine feine Sache sein. Alles ordentlich katalogisiert, eingebucht, verschlagwortet, Akte zu, neue Akte auf, tadaaa.
Leider funktioniert das bei mir nicht so wirklich und ich schwanke zwischen hättekönntemüßte und achrutschmirdoch hin und her. Die Wahrheit ist: ich habs nicht so mit dem ordentlichen Ablegen, Sortieren, Einordnen. Alle Gedanken zu einem ordentlichen Jahresabschluß (in Frage/Antwort-Spiel oder in Reimform? Besinnlich oder lustig? Überhaupt nicht oder auf jeden Fall?), die ich mir in den letzten Tagen Wochen so gemacht habe: alles für die Katz. Und woran liegts? Natürlich am schönsten Bremsklotz den man haben kann: La Famiglia.
Da Mann und Kind auch Ferien haben und wir daher seit zwei Wochen täglich aufeinanderhocken (und uns keine Sekunde davon auf den Geist gehen, möchte ich betonen) hatte ich nicht EIN winziges Zeitfensterchen um mir mal in Ruhe Gedanken um Bloggeschreibsel zu machen. Schön, was? Die Zeiten, in denen jeder mal Zeit für sich hatte, waren entweder unterlegt von einem entnervten, über unwillige Computersysteme schimpfenden Gebrebel, vom „DschschBoumBrrrrrrRatttatttatttBffffffkschboing“ aus der Legoecke oder vom Rattern der Nähmaschine.
Das alles zur gleichen Zeit im selben Wohnzimmer- ich bitte euch, da kann sich doch kein Mensch vernünftige Gedanken machen.
Von daher: Machs gut, 2014! Mit den letzten Bildern:
Eichhoernchenpulli Collage
Der letzte Pulli 2014: Endlich mal ein Eichhörnchenpulli „Made4Boys„- wurde ja auch Zeit… (Henric von Kibadoo in 146/152, seitliche mit doppelter Nahtzugabe weil der Sweat sich nicht sehr dehnt)
Sanna eins Collage
Mamas erste selbstgenähte Hose. (Man beachte das Eichhörnchenkissen unten links. Ganz valiept!) Meine Fresse, was für eine Geburt. Die ist nur halb so bequem, wie sie aussieht. Gut, in einer Hinsicht ist sie klasse: Wenn man zwischen Größe 44 und 46 steht, dann ist egal welche Hose toll, die RUTSCHT statt zu kneifen, danke dafür soweit. Allerdings hätte ich mich nicht lange mit ausmessen aufhalten sollen (und nicht von den Angaben verrückt machen lassen), nach den Größentabelle hätte ich 48/50 zuschneiden müssen *kreisch*, was ich zähneknirschend auch getan habe, nur um dann nachher Zentimeter für Zentimeter wieder enger zu nähen *grrrr*. Außerdem war der Jersey zu schlabbrig. Das hat zur Folge, dass die Hose jetzt einigermaßen sitzt, aber komisch aussieht, macht aber nix, weil: ist Sofahose. In die Oper wollte ich damit ohnehin nicht.
Trotzdem mag ich den Schnitt (Sanna von Näähglück) total gerne und nach dieser „Probehose“ werde ich mir wohl noch die ein oder andere nähen. Diesmal in der richtigen Größe. 🙂
Schnee Collage
Ach, richtig: Schnee gab es ja auch. Genau in der richtigen Dosierung und zur richtigen Zeit, wie bestellt mitten in den Ferien:
Schlitten Collage
Schneemann Collage
Leider werden wir immer noch überwacht. Sogar in unserer eigenen Wohnung. Im Bad!!
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Sieht aus wie eine stinknormale Badezimmerablage? Ha! Guckt mal genauer hin:
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Alfred Hitchcocks „Die NSA-Vögel“.
Wir sind nirgendwo sicher. Laserkanonen im Arbeitsbereich:
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Darth Vader im Bad:
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und die Überwachungskamera im Schlafzimmer:
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Die schrecken vor nix zurück.

Nee, im Ernst: Ich finds ja erstaunlich, wie das Kind immer wieder weltpolitische Entwicklungen aufgreift und spielerisch konstruktiv umsetzt. Oder übt. Na, das kann ja was werden.

Mein liebstes Nähprojekt 2014

möchte Nell von Bienvenido Colorido sehen. Da musste ich nicht lange überlegen, das war ganz klar die Decke aus zu klein gewordenen Lieblingsjerseyshirts, die der Haushaltsvorstand zu Weihnachten bekam.
Geplant hatte ich die Decke schon länger und die zu klein gewordenen Shirts dafür gesammelt. Aber so richtig rangetraut habe ich mich nicht. Jersey- und Sweatquadrate in verschiedenen Qualitäten zusammennähen, das konnte ja nur schiefgehen.

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Hat geklappt!Noch ein paar Quadrate aus Stoffresten dazu und als Rückseite kuscheliger Sternenfleece aus meinem Lieblingsstoffladen- so schön und so weich!
Junior (der Haushaltsvorstand, klar, oder?) hat sich sehr gefreut und die Decke gleich ins Bett geschleppt.
Das war aber auch wirklich ein Projekt! Ich weiß ehrlich nicht, wie man die Geduld aufbringen kann, einen Quilt zu nähen. Am Ende noch per Hand *umfall*.
Da bin ich doch eher für die schnelleren Näherfolge. Mamacita zum Beispiel 🙂

Und damit habe ich auch mal wieder was für Made4Boys!

Ferien- Nähcamp

Andere Kinder gehen während der Ferien in die Fußballschule, meiner will nähen lernen, sehr brav.
Diesmal die Abteilung „Ich will lernen, wie man mit Nadel und Faden näht“, weil ich gerade fluchend die viel zu großen Wendeöffnungen bei diesen hochnäsigen Freunden zunähte:
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(Die sind für unseren diesjährigen Weihnachtsmarkt. Wird wieder niemand was kaufen, weil das ja alles so furchtbar teuaah ist, aber wenigstens haben wir eine schöne Auslage. Ha!)
Wo war ich? Ach ja: Junior möchte nähen lernen, mit Nadel und Faden. Gulp. Und wie immer, muss ich mir dann ja SOFORT was aus dem Ärmel schütteln, also habe ich ihm auf einen Filzlappen zwei Fische aufgemalt, die sollte er dann mit Nadel und Faden nachnähen. JA, ich WEISS das das Sticken heisst, aber so kleinlich wollte ich jetzt nicht sein. Mehr als ein Fisch war aus Gründen dann sowieso nicht mehr drin (Booaah, Mama, dauert das laaange!) und er wollte schon direkt wegflitzen, aber als ich ihm dann sagte, man könne mit einem kleinen Trick aus dem langweiligen Lappen noch ein Geheimversteck machen, war er wieder voll dabei und nähte noch brav die Seiten zusammen mit einem Zierstich. Und siehe da, zufällig passte dann genau seine Taschenlampe hinein.
Fischtasche Collage
Währenddessen konnte ich mich einigermaßen auf den Plotter konzentrieren und für das laaangweilige Sweatshirt aus schwarzen und grauen Stoffresten ein Waschbärpaar schneiden, welches genau zum richtigen Zeitpunkt (Hilfe, wie soll ich nur das Shirt ein bißchen aufpeppen?) von LilaLotta zur Verfügung gestellt wurde (*uff* Vielenvielen Dank!):
Racoon Shirt Collage
Der Waschbär trägt doch eindeutig die Handschrift von Sandra und woran merkt man das? Richtig: das Ding schneidet ewig. 🙂 Sie gibt sich immer so viel Mühe bei den Details, wie zum Beispiel bei den Federn im Kopfschmuck von Indianer Bo, und so ist es auch hier: das Fell des Waschbären besteht quasi aus Millionen von Haaren und das dauert eben seine Zeit. Lohnt sich aber auf jeden Fall, finde ich. Junior freut sich über ein tolles neues Shirt und ich über einen kleiner werdenden Stoffberg!
Und Made4Boys bekommt einen weiteren Beitrag!

Abgehakt

Einen Punkt auf der Urlaubs-To-Do-Liste konnte ich schonmal abhaken: Juniors Kleiderschrank sortieren und die Sommerklamotten und zu kleinen Sachen rausräumen. Aus den zu kleinen TShirts, vor allem den selber genähten, möchte Junior eine Decke genäht haben. Worauf hab ich mich da nur wieder eingelassen? Geht das überhaupt- eine Jerseydecke nur aus T-Shirt-Quadraten? Ich habe mir mal ausgerechnet (wuuuhahaha- gerechnet! Ich!!) dass ich für eine 125 x 150 cm große Decke 30 Quadrate á 25 x 25 cm brauche. Die Quadrate natürlich plus Nahtzugabe. Die Deckengröße reicht wohl zum Kuscheln auf dem Sofa, oder?
Aber ob das Zusammennähen so hinhaut bei soviel verschiedenen Stoffen… Man darf gespannt sein.
Was wollte ich eigentlich? Ach ja- der Kleiderschrank. Hosen haben wir genug, aber ein Sweatshirt und zwei langärmlige Shirts könnte er schon noch brauchen für den Herbst/Winter, obwohl er ja schon ein paar neue Sachen bekommen hat:

Schnitt: Klein Föhr von Farbenmix Raketenjersey von Irgendwoher :-)

Schnitt: Klein Föhr von Farbenmix
Raketenjersey von Irgendwoher 🙂

Das Raketenshirt hat er schon ein paar Wochen, allerdings herrschte hier ja noch ein unerwarteter Sommereinbruch mit T-Shirt-Wetter, aber jetzt ist ja wieder alles im Lot- Regen und Kälte den ganzen Tag, brrr.
Und für die noch kälteren Tage gab es dieses Sweatshirt hier:

Schnitt: Henric von Kibadoo Sternensweat von Swafing Unisweat ebenfalls Swafing

Schnitt: Henric von Kibadoo
Sweat Noahs Stars von Swafing
Unisweat ebenfalls Swafing

Wobei ich bei diesem Sternensweat anmerken muss, dass er sich irgendwie seltsam dehnt- in die falsche Richtung sozusagen. Im Fadenlauf ist er gut dehnbar, in der anderen Richtung kaum. Das war beim Vernähen etwas… ähm. Ich habe zwar wie gewohnt eine Nummer größer genäht, hätte aber in der Breite lieber ZWEI Nummern mehr nehmen sollen. So ist der Pullover beim Anziehen eine Winzigkeit zu eng. Macht aber nix, kriegt das Kind eben weniger zu essen, damit er nicht so schnell rauswächst. Außerdem sollte ich anfangen, bei Sweatshirts ein Bündchen unten dran zu nähen- sieht vielleicht besser aus.
Na, wurscht. Für das nächste Sweatshirt hat er sich den Bio-Sweat Lenny mit den Pandabären ausgesucht- mal schauen, wie der sich dehnt.
Beide Teile sind natürlich eindeutig für meinen Lieblings-Jungen und wandern deshalb direkt durch zu Made4Boys!

 

Bevor sie es völlig verlernen

habe ich vor ein paar Tagen dann doch mal die Nähmaschinen geweckt für ein paar Kleinigkeiten.
Ein kleines Männlein Menschlein benötigt dringend ein Kuscheltuch:

und ein weiteres ein Halstüchlein:

Bevor ich das so schön hingekriegt habe, musste ich allerdings ein bißchen üben:

Das obere ist irgendwie sehr labberig geworden, liegt möglicherweise an dem Nickistoff, den ich verwendet habe, mit Fleece ging es besser.
Weil die Sachen für Jungs sind, gehen sie jetzt zu Made4boys, da war ich ja schon ewig nicht mehr 🙂

Vorher/Nachher oder: Bloß nicht cool!

Das Muttertier (aka: meine Wenigkeit) hat für den undankbaren Nachwuchs ein supergeiles Beanie (für die Unwissenden unter euch: Beanie ist eine hinten zu lange Mütze, sieht aus wie eine Schlumpfmütze, nur verkehrtrum gebogen, klar, ne?) genäht:

Zumindest einmal hatte er sie wenigstens an, um danach das Tragen zu verweigern mit den Worten: „Ich mag das nicht, wenn die hinten so lang ist, die soll am Kopf dran sein, wie sich das gehört. Und komm mir nicht mit cool, ich will keine coole Mütze!!“
Das stinksaure gütig lächelnde Mutterding kommt den Kinderwünschen natürlich sofort nach. Dass er während des Umnähens gedanklich geteert und gefedert wird, kriegt er ja nicht mit.

Also bitte, das sieht doch aus wie eine Kippa! Hrrrmpfff. Na gut, in echt geht sie wenigstens noch über die Ohren, aber im Prinzip ist dieses,… dieses DING nur ein müder Abklatsch der ersten, echt saucoolen Mütze.
Ich mach meine Drohung irgendwann wahr und näh nur noch für arme Kinder OHNE Sonderwünsche *grummel*
Ist doch wahr!
Ich geb ihn irgendwann zur Besichtigung frei, den größten Spießer unter einem Meter dreissig. (Aber Achtung! Nur gucken, nicht anfassen!) Von wem er das nur hat?

Der Papa quält ihn wenigstens nicht mit Genähtem, wahrscheinlich ist das der Grund, weswegen er einen selbstgebastelten UND gemalten Adventskalender bekommen hat:

Natürlich musste Muttern die Vorlagen liefern und beim Ausschneiden der Türchen helfen, aber angemalt, die 24 Kästchen bemalt und nummeriert hat er ihn ganz alleinig.
So, mal kurz durchzählen: fünf Adventskalender im Haus.
Ein Legokalender für den Nachwuchs, logisch (aber auch ein bißchen für den Papa, Star Wars halt…).
Ein „Familien“(haha)kalender für alle (in 24 Säckchen einmal eine Badetablette für mich und äh,…dreimal eine Mozartkugel für mich, immerhin. Rest: Vater und Sohn.) Aber bitte: nähe ich 24 Säckchen letztes und vorletztes Jahr, um sie dann nicht mehr aufzuhängen??? Eben.
Adventskalender Nummer drei: Papas, siehe oben.
Nummer vier: ein Smartieadventskalender für den Kleinen von der Nachbarin.
Und nun, tadaaa: Adventskalender Nummer fünf:

Endlich ein Adventskalender für Mama. Geschonken gekrochen und runtergeladen bei der lustigen und kreativen Renaade.
Ein Adventskalender für mich!
Und jetzt RATET, wer jeden Tag die Kreuzchen macht?
*kopfaufdenTischklatsch*

(Die Kippa ist natürlich ein klarer Fall für Made4Boys, wenigstens was.)

Diesmal fast bei den ersten dabei, juhu.

Und zwar im Made4Boys-Dezember.

Passend zu den hier gezeigten Weihnachtsshirts gibt es für jeden der Lütten noch eine Halssocke:

Im letzten Jahr hatte ich das ja schon mal so gemacht und über die kalten Jahreszeiten (also eigentlich immer ausser den drei heißen Tagen im Sommer) beobachtet, dass alle drei die Halssocken gerne und oft tragen. Leider war ich für das entsprechende Tutorial scheinbar echt zu dusselig, denn ich hatte wirklich Mühe, die Socken waren zu weit, dann zu eng und ich mußte mehrfach wieder auftrennen. Also versprach ich mir feierlich: NIE wieder Halssocken!
Bis mir vor ein paar Tagen diese Anleitung hier über den Weg lief.
Sensationell. Ich habe inzwischen schon, äh, einszweidreivierFÜNF Halssocken genäht und die sechste ist in Arbeit. Eine davon sogar für mich, für Donnerstag 🙂
Wer noch nach einer wirklich einfachen Anleitung sucht: Nehmt diese. Die kapier sogar ich. Das ist ein unbedingtes Qualitätskriterium!
Unglaublicherweise hat mir die Anleitung sogar mitgeteilt, dass ich darauf achten muss, dass die Stoffe sich in die BREITE dehnen. Haha, dachte ich erst, hält sie mich für doof? Bis ich festgestellt habe, dass ich genau diesen Fehler bei den letzten Halssocken gemacht hatte. *KopfaufdenTischknall* Und zwar beim Kuschelfleece innen, die Jerseys hatte ich grad noch in der richtigen Richtung verarbeitet. Aber ich bitte euch: Wer denkt denn bei Kuschelfleece an eine Dehnrichtung? Oh, Mann.
Also, liebe Anleitungsverfasser im allgemeinen: KEINE Information kann so selbstverständlich sein, dass es nicht doch irgendwo irgendeinen Klappspaten gibt, dem sie fehlt.
(Das ist auch das Problem bei den ganzen Fotobearbeitungsprogrammen, die ich nicht kapiere. Null LEHRfähigkeit bei den Programmierern *grummel*. )
Wo war ich?
Ach ja, fertich.

Gesund ist was anderes,

aber wenigstens muss ich nicht mehr schlapp auf dem Sofa rumliegen.
Bilder machen und bearbeiten (womit ich ja schon wieder eins meiner Lieblingsthemen streife: Warum ist es immer noch nicht möglich, ein Photobearbeitungsprogramm zu erfinden, dass mit mir so spricht, dass ich es verstehe? Ich meine, ich wollte ja nur den Hintergrund von den Shirts wegmachen, das kann doch nicht sooo schwer sein. Photoshop ist ein Arschloch!) ging jedenfalls und endlich kann ich mal wieder was zu Made4Boys beisteuern:
(Obwohl ich gerade denke, mein Gott! Wer hat denn noch die Zeit, SOVIELE Links durchzublättern? Das ist ja ein Wahnsinn, wie diese Linkparty gewachsen ist.)
Die Weihnachtsshirts für Söhnchen und Neffen sind fertig:

 Henric in Größe 134/140 für den eigenen Nachwuchs.
 Ebenfalls Henric in Größe 146/152
und Klein Föhr in Größe 122/128 für die Lieblingsneffen.

Ich gehe davon aus, das die Jungs hier nicht mitgucken, wenn doch, dann … äh… ich schick die Shirts zu armen Kindern und es gibt Playmobil zu Weihnachten! So.
Aus den Resten habe ich noch zwei Kurzarm-Shirts für, man ahnt es fast, den großen Urlaub geklöppelt:

Zusammen mit den zwei Ringelhosen nach dem „Shirt und Shorts“ Ebook von Lillesol & Pelle reicht es jetzt langsam mal mit der Urlaubsgarderobe. Zumindest für den Kleinen…:-)
Die Applis auf den Shorts hat sich Junior ganz alleine ausgesucht, ich musste mit ihm alle meine Stickdateien durchgehen *uff*. (Nein, das nicht, nein, weiter, nein, nein, äh- vielleicht doch, nee, das vorher, mach noch mal zurück, ach nee, doch nicht, weiter, nein, nein, nein, doch, das da! … wuuhaaaa!!!)

Nun noch ein kleines Rätselbild:

Wer weiß was wir gestern abend gemacht haben?

Kalauer der Woche:
Ein (mir natürlich nicht näher bekanntes) Ehepaar abends fett und bräsig auf der Couch. Er zappt versehentlich ins Intellektuellen-Fernsehen.
Er: Oh, eine Woody-Allen-Retrospektive. Sie: Am Arsch die Waldfee. Schalt um.

(Auflösung Rätselbild:
„Et Chrisskinnsche bäckt Plätzjer“ hat meine Oma immer gesagt, wenn in der Winterzeit der Abendhimmel so rotgefärbt war.
Zum rot Glühen haben wir unseren Backofen gestern nicht gerade gebracht, aber ein paar Bleche Lebkuchen kamen schon dabei rum.
Wer übrigens wissen möchte wie man Lebkuchen so richtig knackig hart kriegt, damit man ihn schön in den Kaffee tunken kann: Einfach beim Plätzchenbacken anfangen zu staubsaugen und den Küchenwecker überhören. Der Rest kommt dann von allein.)