Das Ich hinter das Blog. Dem Blog?

Warnung: Dieses Blog (kann mir mal einer VERNÜNFTIG erklären, warum das Blog unbedingt ein „Es“ sein muss? Ich find das hört sich… falsch an! Wie „das Katze“. Echt jetzt.) ist ein in erster Linie völlig sinnfreies, nicht-journalistisches Privatvergnügen ohne jeden Hauch von Political Correctness (geh mir fodd mit dem Kram!) von Frau Nicht-oder-vielleicht-doch-Hörnchen, also mir:

Als ich mit dem (das?? *kicher*) Bloggen anfing, habe ich erst mal sicherheitshalber niemanden was davon erzählt (außer meinem Mann, aber der zählt nicht, weil er blind vor Liebe sowieso alles toll findet, was ich mache *schubsHihi*), damit mich auch niemand auslacht, oder mich für ein seltsames Alien hält, oder so. Außerdem war ja klar, dass ich eh nach ein paar Wochen die Lust verliere.
Verlor ich aber nicht, und ich dachte mir, och, na gut.
Irgendwann stolpert schon mal jemand über dein Blog, der dich auch im echten Leben kennt, und dann kannst du ja immer noch noch sagen „Guckuck! Da bin ich!“ Bis dahin läßt du es einfach beim virtuellen Blogleben.
Interessiert ja im Prinzip eh keine Wutz. Und ich seh ja nun auch keinen Sinn drin, umherzulaufen und jedem unter die Nase zu reiben: Du, ich hab auch übrigens ein Blog. Die häufigste Antwort würde sein: Hä???
Eben.
Nun, ob du mich nun also kennst oder nicht:
Herzlich willkommen auf meinem Blog!
Du darfst hier gerne rumstöbern und mitlesen. Über freundliche Kommentare freue ich mich immer, aber wer keine Zeit dazu hat, darfs auch sein lassen. Ich schaffs auch nicht, überall zu kommentieren. Wenn du irgendwas in meinem Blog doof findest, darfst du das auch, aber: behalts für dich. Ich wills nicht wissen. Es ist mir wurscht.
Für mich ist mein Bloghausen in erster Linie eins: absolut zickenfreie Zone. Wenn ich auf eine treffe, halte ich mir die Ohren zu und singe ganz laut: Pieep, pieep, pieep, wir ham uns alle liehieb!!!! Und zwar so lange, bis sie abhaut. Richtig laut!
Im echten Leben darf ich das nicht, aber hier darf ich fast alles, *höhö*, ist ja schliesslich meins. Meins, meins, MAAHAAINS!
*hüstel* Und nun zu mir.

Ich bin ich.

Soweit ganz in Ordnung- aber immer diese mangelhafte Bildung…:
Abgesehen davon, dass ich in den allermeisten Themengebieten von Naturkunde über Sprachen, Literatur, Musik bis hin zur Politik mit einem völlig Grundlagenkenntnisfreien Viertel- bis Halbwissen glänze (und das oft noch nicht mal auffällt *höhö*), gab ich mir zumindest im Bereich der sozialen Kompetenzen etwas mehr Mühe.
Allerdings habe ich selbst dort offensichtlich nur bruchstückhaft aufgepasst.
„Selbstwertgefühl“, „Selbstvertrauen“ und „Souveränität“ haben sich nicht gerade als meine Kernkompetenzen herausgestellt. Daraus resultierend sind meine Erfolge in Konflikt- und Kritikfähigkeit eher bescheiden bis unsichtbar.
Dafür war ich bei „Wertschätzung“, „Menschenkenntnis“, „Toleranz“ und „Flexibilität“ immer im vorderen Drittel dabei. In „Empathie“ war ich Klassenbeste, leider fehlt hier die Verknüpfung zur Kommunikationsfähigkeit (womit die ganze schöne Empathie fürn Arsch ist, weil was nutzt mir das Einfühlungsvermögen, wenn ichs nicht ausdrücken kann?).
Bei „Bescheidenheit“, „Diskretion“  und „Ehrgeiz“ habe ich schon gleich ganz gefehlt.
Dafür war ich in „Humor, schriftlich“ offensichtlich ganz gut, wohingegen mir die meisten Kalauer im Fach „Humor, mündlich“ unterwegs verrecken, was das Leben auch nicht spaßiger macht.

Es gibt einen sehr schönen Comic von Walter Moers, in dem er mich auf den Punkt beschreibt (woher kennt der mich so genau?):

„Eine halbe Stunde, nachdem Karl-Heinz gegangen war, fielen mir die stichhaltigsten Argumente ein.“

So isses, mein Leben.

Und wer noch nicht genug hat, kriegt hier noch ein paar Fakten, Fakten, Fakten.

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