Normaler Dienstag (wenn man Schneechaos normal findet. In Finnland oder so.)

Heute morgen diesen Ausblick „genossen“:

Dabei hatte ich das eigentlich ungefähr SO bestellt:

Wer, der Deibel, hat da wieder gepennt???
Zurück zu Fr. Brüllens voyeuristischer Ader.
Der Morgen so ähnlich wie gestern, nur mit mehr Schlaf, juhu.
7:50 Uhr: Auf dem Weg zum Kigabus, der aufgrund wundersamer Ersatzteilbeschaffung doch heute wieder fährt, Schnee geschippt. Auf dem Rückweg Auto freigeschippt und freigekratzt. Weiter Schnee geschippt. Kaffee geschippt getrunken. Beim ersten Termin angerufen und Verspätung angekündigt (Dont call us, we call you!), dann erstmal gefrühstückt. Ich KANN nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen, da werd ich grantig und hungrig und dann futtere ich irgendeinen Mist mit vielen vielen Punkten. No Sir. Trotzdem beeilt und inklusive Frühstück, Schneeschippen, Auto nochmal freischippen und den ganzen Lahmis auf der Strasse nur eine Viertelstunde zu spät gekommen.
9:00 Uhr: Mutter und Kind ins Auto geladen. Über Schnee geflucht. Mutter (Rumänin? Oder so.) zum Sprachkurs gefahren, Kind (fast zwei Jahre) mitgenommen und erstmal Quartier gesucht.
Eigentlich sollte heute die Umzugsfirma unser Spielzimmer vom alten in den neuen Standort umziehen, aber: es geht de Mensche wie de Leut: du nix fahre. Du Stau stehe. Hat den Vorteil, dass unser Spielzimmer noch genau da ist wo es immer war und meine Quartiersuche erstmal beendet ist. Die nächsten drei Stunden mit Bauklötzchen stapeln, Kisten packen, Kind am Hochklettern hindern, Kisten packen, Windeln wechseln (uwäähhh), Kind am Sachen-in-den-Klo-werfen hindern, Kind zur Nahrungsaufnahme bewegen (heute in der Brotbox: drei kalte Chicken McNuggets, ein labbriges Toast ohnewasdrauf, eine Tomate, zwei Minimuffins. Immerhin: die Tomate! Man freut sich ja über kleine Lernerfolge), Kisten packen, etc. verbracht.
12:00 Uhr: Kind ins Auto verfrachtet. Über Schnee und unfähige Autofahrer geflucht (Munteres Hindernisfahren. Wer kommt am sichersten an den querstehenden LKW und Autos vorbei?). In doppelter Zeit alswie sonst zum Sprachkurs gefahren. Mutter abgeholt. Über Wetter geflucht (schliesslich soll die Frau auch ein paar deutsche Flüche lernen. Macht ja sonst keinen Spaß).
Mutter und Kind zuhause abgeliefert. Tschüss, bis nächsten Dienstag, dann das letzte Mal, weil der kleine Gnom nach den Ferien endlich einen Krippenplatz hat *uff*.  Kurzer Einschub: Die Frau macht auf Geheiss ihres Arbeitsvermittlers einen Sprachkurs, dreimal die Woche. Wer aber sich in der Zeit um das Kind kümmert, blieb ungeklärt. Kein Kigaplatz, keine Tagesmutter, kein Sprachkurs, ätsch. Zu dumm, das man Kinder nicht zwischendurch mal kurz abschalten und in den Schrank stellen kann. Das würde manches erleichtern. Aber es gibt ja uns.
Der nächste Termin ist erst um drei. Hm. Also erstmal wieder nach Hause. Im Büro ist inzwischen die Spedition angekommen die auch das Spielzimmer verpacken wird, also kann ich da eh nix mehr tun ausser die Leute von der Arbeit abhalten.
13:00 Uhr: Nach dem Husarenritt nach Hause und kurzer Rücksprache mit Chefin wird der nächste Termin abgesagt. Es schneit ununterbrochen, der Hintertaunus ist im Prinzip komplett lahmgelegt und es ist ein Wahnsinn auf den ungeräumten Straßen ohne triftigen Grund unterwegs zu sein.
Wenn ja ausser mir keiner fahren würde. Aber da sind all die „Kreisch! Eine Schneeflocke, Hilfeee!“-Fahrer, die es einem echt schwer machen, voranzukommen. Und die anderen Irren, die drei Autos und einen LKW locker überholen obwohl man in dem Schneesturm nochnichtmal was sehen kann. Würde jeder so mittel fahren wie ich gäbs keine Probleme, echt jetzt.
Wo war ich? Ach ja, die restlichen Termine heute auch abgesagt: kein Turnen für den Zwerg (die Übungsleiterin ist krank) und Essen werden wir heute abend auch nicht gehen. Leider haben wir in unserem Ort kein Restaurant mehr und mit dem Auto fahren will heute keiner mehr.
Also laden wir die Großelternschaft nächste Woche zum Essen ein. (Das ist das letzte Weihnachtsgeschenk, symbolisch von unserem Sohn für die stets einsatzbereiten Großeltern und die Oma. Sonst könnte ich garnicht arbeiten gehen, bei den blöden Zeiten.)
Nach Mittagessen und Latte Macchiato die unverhofft freie Zeit genutzt fürs Bloglesen.
Zuerst bei Fr Fluchten gelesen, kommentiert und geheult.
Dann bei Pulsinchen geguckt, gewonnen und gefreut!
Freud und Leid….
Seitdem: Tagebuchblogging.

To be continued. Oder auch nicht.
Mal sehen was der Rest des Tages noch so bringt. Mal schauen wie mein Mann es nachhause schafft aus dem Rhein-Main-Gebiet über den gesperrten Taunus-Kamm.

Edith 1: 17:00 Uhr: Männe steht noch auf der Autobahn. Deshalb nach dem Kindabholen nochmal Schnee geschippt (Third Edition). Netterweise hat es jetzt aufgehört zu schneien. Fein.
Große Kanne Tee gekocht. Zutaten fürs Abendessen zusammengesucht. Gibts heute halt Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut. Für meine Mutter Almased *Blärch*. Da sie mit im Haus wohnt, ißt sie sonst abends mit uns, aber da ihre Waage mal wieder seltsame Zahlen anzeigt hat sie sich für Almased entschieden und ihrem Schwiegersohn den selbsteingelegten „Handkäs mit Musik“ überlassen, der jetzt unseren Kühlschrank vollstinkt. E-kel-haft, das Zeug. (Beides, meine ich. Nur stinkt das Almazeugs nicht so.) Also Schupfnudelpfanne und mein Mann darf den Handkäs dazu essen. Wenn er sich dafür auf den Balkon setzt. *zähnebleck*
Gut, ich geh kochen.
Edith 2: Aaaaaahhhh, fast das Kuchenbacken für morgen vergessen! Also während des Kochens gleichzeitig die Kitchen Aid angeworfen und Mürbeteig geknetet für gedeckten Apfelkuchen.
Alles geschafft.
🙂

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