Der letzte RUMS und Jahresabschlußvorbereitung

Ich hatte ja die geniale Idee, irgendetwas müsse ich machen während der 12 Stunden im Flieger, also so zum Ablenken, falls die Tragflächen mal wackeln oder wir ein Luftloch durchplumpsenqueren oder so. Oder einfach gegen die Langeweile, denn eins ist sicher: Schlafen kann ich da nicht.
Nähmaschine passt leider nicht ins Handgepäck und hat keinen Akku, außerdem könnte man sie ja als Waffe mißbrauchen und damit die Cockpittür einschlagen oder so was, also muss was kleineres her- natürlich die Häkelnadel. Die gibts wegen der Sicherheit ja auch in Plastik. Blöderweise kann ich ja nun trotzdem nicht häkeln, wegen der fehlenden Schere, aber gut. Häkele ich halt so vor der Glotze.
Also hier mein Großprojekt, die inzwischen tatsächlich auch sechsseitigen Hexagone:

Ich schätze, so hundertfünfzig muß ich noch häkeln *gulp*.
Hat jemand eine Ahnung wieviele man für eine normal große Decke braucht?
Der heutige Rums ist aber eher diese Mütze hier, pünktlich zum Urlaub bei 30 Grad fertig:

Man kann ja nie wissen, vielleicht ist der Regen in Singapur ja kalt, und dann braucht man eine Müsse. 🙂

Die Jahresabschlußblogarbeiten sind nötig, damit das nächste Jahr nicht gleich mit dem Weihnachtsgeschenkerückblick von diesem Jahr anfängt:
Also hier meine ersten Knochenkissen:

die sind wirklich ganz einfach und schnell gemacht und ein schönes Geschenk.
Die blauen Kissen habe ich aus einer Kittelschürze meiner Oma gemacht. Fast alle ihre Kittelschürzen hatten so ein ähnliches Muster, Streifen mit Blümchen und Ranken. Die haben einen hohen Wiedererkennungswert und das Muster ruft zumindest bei mir schnell ein wohliges „Hach, die Oma“ Gefühl hervor, deswegen geradezu ideal für Kissen!

An Heiligabend war dann Not am Mann, bzw am Kind- wie kriege ich die Zeit bis zur Bescherung rum, ohne völlig durchzudrehen?
Mama hatte da mal eben was vorbereitet, weil Sohn Nr 1 vor ein paar Tagen das Titelbild der Mollie Makes entdeckt hatte und mit dem üblichen Augenaufschlag bettelte: „Mamaaa, nähst du mir den Fuchs? Büttäääää!“

Denkste, Puppe. Filz ist ja nicht so das Problem, die Gelegenheit nutzen wir doch gleich mal und gucken, ob der Nachwuchs mit der Nähmaschine klarkommt, da ist er gleich beschäftigt.
Und wie er klar kam- super hat er das hingekriegt!!! Nich?
Und jetzt gucke ich mal, wie ich an ein spinnwebdünnes Tuch einen Rollsaum hinkriege.

3 Gedanken zu „Der letzte RUMS und Jahresabschlußvorbereitung

  1. Du meine Güte, da hast du dir ja was vorgenommen. Aber ich bewundere solchen Decken total. So viel Arbeit, wie da drin steckt. Und in zwölf Stunden lässt sich da ja bestimmt einiges machen.
    Also so einen Fuchs möcht ich auch haben! Zuckersüß!
    Ich wünsch Euch eine schöne Zeit!
    VLG
    Julia

  2. Hallo Doro,
    man darf doch einen Nagelklipper mitnehmen,
    mit dem kannst du die Fäden auch abzwicken.
    Ich hab mal eine Karodecke gehäkelt, da hab ich 140 Stück gebraucht, waren ber 15cm im Quadrat (150 x 210 cm)
    Viel Spass damit.
    liebe Grüße
    Nähoma

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