Laaangweilig

sollte es mir eigentlich Anfang des Jahres nicht gleich werden. Nach drei herrlich faulen Wochen Urlaub mit viel Zeit für die Familie (Kino! Spielen! Rausgehen! Spielen! Vorlesen!)
(und hier ist der Beweis das es Sonne gab:
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und Schnee!)
sollte es in verschiedener Hinsicht (Nähen! Bloggen! Alles mögliche!) wieder losgehen, aber zuerst hat die Nähmaschine den Geist aufgegeben (sie hat sich an der Tasche die Zähne ausgebissen und die Befürchtungen des Brother-Service ließen mich etwas erblassen. Letzten Endes ist sie aber mit einer Wartung und einmal Spulenkapsel abfeilen wieder unter die Lebenden zurückgekehrt und wartet jetzt darauf, dass ich sie in Weilburg abhole), die Faschingsvorbereitungen fordern Zeit (ich kann Fasching nicht leiden!) und dann bin ich nach nur drei Tagen Arbeiten sowas von krank geworden, ich bin immer noch erstaunt, dass man sich mit so einem bißchen Fieber derartig scheiße fühlen kann. Echt wahr. Und das seit gestern, zusammen mit Reißnagelhusten, na Danke.
Das Kind wurde zur eigenen Sicherheit ausserhalb geparkt (Schule, Oma, Turnen, Faschingsüben, DVD-gucken beim Freund) so dass ich den lieben langen Tag die Körnchen in der Rauhfasertapete (ja, sowas haben wir! Wir sind zu faul zum Renovieren!!) zählen konnte.
Damit war ich aber zeitig fertig, so dass ich endlich mal wieder die „Der Herr der Ringe“- Trilogie (Extended Version natürlich) gucken konnte. Insgesamt neun Stunden (oder so).
Äh- gut, die Kampfszenen habe ich natürlich vorgespult, ich meine: brüllende und geifernde Orks, Schwertgeklirre, noch eine Prise „es ist noch nicht aussichtslos genug, huch, da ist die Rettung“ nochmal geifernde Orks, zur Abwechslung auch mal ein paar Uruk-Hai, das reißt einen ja nun nicht mehr so vom Hocker, vor allem, weil man ja weiß wies ausgeht. Die alte Heulboje Frodo (wieviele verzweifelte Gesichtsausdrücke kann man haben?) und den kleinen Schizo Gollum (Smeagol! Nein, Gollum! Nein, Smeagol! Gollum, Smeagol undsoweiter) in ellenlang ausgewalzten Szenen braucht auch kein Mensch. Das war im Kino noch ganz nett (obwohl ich auch damals schon genervt war von diesem schier niemals enden wollenden Weg nach Mordor- zum Schluß wollte man den verdammten Ring schon selber nehmen und reinschmeissen, damit das Elend endlich ein Ende hat) aber einmal gucken reicht.
Also alle Orks und Frodo-Szenen vorgespult, blieben nur ungefähr drei Stunden übrig. Kann man machen. Danach ist weiter langweilig.
Entweihnachtet ist auch schon alles seit einer Woche:
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Nettes Kärtchen, nicht? Gibts jetzt auch im Nähhimmel- leider noch nicht im Onlineshop.
Diesen tollen Block habe ich mir dort auch geschenkt. Leider steht noch kein Nähprojekt drin- der ist so schön, ich trau mich nicht, reinzuschreiben…:-)
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Mal gucken, was noch an Bildern auf dem Rechner schlummert… Ach ja:
Wenn die Nähmaschine weg ist, kommt man manchmal dazu, Sachen anzugehen, die man ja schon eeewig mal machen wollte. Mir ging die Wand im Kinderzimmer über dem Schreibtisch schon länger auf den Keks- von wegen Farbkonzept und Durcheinander und so…
Auf dem Dachboden waren noch zwei vor ewigen Zeiten als „Schwarzes Brett“ bespannte Keilrahmen- den einen habe ich nochmal bespannt mit weißem Gardinenstoff aus der Restekiste von Ikea und den kleineren einfach mit Tafelfolie beklebt.
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Schick, oder? Man beachte die Gitarre. Und Kater Tomte hat auch seinen Platz gefunden. Er entstammt einer wunderbaren Überraschungs-Weihnachtskarte von der erstaunlichen und mir sehr lieben Nina vom Werkeltagebuch. Tomte war Teil einer leider nicht gewonnenen Blogverlosung bei Nina (und absolutes Wunschmotiv von Junior) und entschlüpfte dennoch wundersamerweise ein paar Tage vor Weihnachten dem Briefkasten. Diesen relaxt gähnenden Kater konnte man doch nicht einfach irgendwo hinpappen. Der brauchte einen passenden Hintergrund. Gut, ein Bilderrahmen hätte ihm wohl auch gut zu Gesicht gestanden, aber Junior wünschte es so: also bitte.
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Den Preis für den besten Minion-Zeichner gebe ich übrigens ohne mit der Wimper zu zucken an meinen Sohn: Der linke ist von ihm:
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Ich merke, das Fieber kehrt zurück, die chemische Keule hat nicht so arg lange gewirkt.
Also bitteschön:

3 Gedanken zu „Laaangweilig

  1. Gute Besserung. Also, alle drei HDR Filme in der extended Version würde ich mir auch nicht auf einmal reinfräsen. Aber immer mal so ein Film geht, finde ich. Verglichen mit den Büchern ist das doch spannend ( man kann ja froh sein, daß sie die Szenen mit Tom Bombadil ganz weggelassen haben, das war schon beim Lesen kaum zu ertragen, oder die endlose Ent-Geschichte…)
    Jedenfalls kommt hier nachträglich noch der Neujahrsgruß: frohes Neues!
    Liebste Grüße,
    Bine

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