Landei im Großstadtdschungel

So, muss ja nicht jeder denken, ich würde immer nur im Dorf rumlungern und die Welt nur durch meinen Laptopmonitor betrachten.
Neee! Deshalb waren wir heute mal wieder in Frankfurt. Das mit dem Maa. Verschiedene Faktoren hielten mich davon ab, Stadtbilder zu schiessen:
a. es war saukalt
b. es war sau.. äh, es war zu voll. (Meine Begleiter waren der Meinung, es sei ja ÜBERHAUPT nix los hier für einen Samstagmorgen, aber ich weiss es besser. Es waren ungefähr 6900 % mehr Leute unterwegs als ich es aus der Fußgängerzone in unserem Örtchen gewohnt bin. Da kann man als menschenscheues Landei schon mal Angst kriegen. Und wer da unvorsichtig sein iPhone auspackt um Bilder zu schiessen, kriegts gleich geklaut, jaja.)
c. ich hatte viel zu viel zu gucken als dass ich noch dazu Bilder hätte machen können.
Ist ja immer mächtig interessant, so eine Weltmetropole. So viele Häuser (hohe noch dazu), die vielen Läden, Menschen, Marktstände, Strassenbahnen, Autos, Galerien, etc.
Nach dem Frühstück im Cafe Karin im Grossen Hirschgraben und einem Spaziergang durch die wichtigsten Frankfurter Innenstadtgassen zwischen Hauptwache, Applestore und Liebfrauenberg sind wir dann endlich in der Kleinmarkthalle gelandet:

Gut zu wissen, das am jeden Montag kein Sushi gibt, weil Messerschleiftag ist.

Mal wieder an den Grund erinnert worden, weshalb ich keinen Hummer esse. Arme Scherenkneiferchen.

Für die haaß Flaaschworscht stellen sich die Männer gerne in die lange Schlange. Meinen Obstsalat hab ich ohne Anstehen gekriegt. Komisch.

Hach. Auf der Heimfahrt doch tatsächlich seit TAGEN mal wieder ein wenig Sonne helles Licht gesehen. Da in der Mitte, am Ende der Kurve war es hell! Bis wir da waren, nicht mehr. Hmpf.

Fazit: Frankford is schee, jo. Aber scheener is dehaam.
Es reicht wenn ich alle paar Jahre mal hinfahre. Die Großstadt schüchtert mich alleine aufgrund ihrer Haupteigenschaft als GROSSstadt schon dermaßen ein, dass ich jetzt ein paar Tage Wochen Monate Erholung brauche.
Aber im Sommer würde ich schon mal gerne wieder hinfahren. Wenn es nicht so wutzekalt ist. Und wenn mal nicht soviel los ist. Pruuuhahahahaha!
Das Nachwuchslandei hat sich inzwischen mal wieder in Müllverwertung geübt:

Ein Häuslein für nachts für das Pferd, das schläft da jetzt, und ein Häuslein zum Wohnen für tagsüber für das Pferd. Beides mit Unmengen an etwas Tesafilm zusammen und dann am Bettrand festgeklebt. *Kreisch!!*
(Das mit der Werbung in Blogs ist ja so eine Sache. Für meinen Blog interessiert sich ja werbemäßig niemand, was ich völlig in Ordnung finde, denn das ist ja ein privater Tagebuch/Näh/Lästerblog. Am anderen Ende der Wurst befinden sich die durchgestylt trendigen und sehr professionellen Designblogs, bei denen man manchmal nicht mehr ganz so auf Anhieb erkennen kann was denn nun Werbung und was ein eigener Beitrag ist. (Existenzberechtigung für beide Varianten und die Millions between hiermit ausdrücklich erteilt!). Was wollte ich jetzt eigentlich? Ach ja: Aber wenn jetzt zum Beispiel Tesafilm fragen würde ob wir mal Werbung machen wollen: Gerne. Geben sie meinem Sohn nur einfach eine Großpackung Tesafilmrollen und nach kurzer Zeit zeigt er ihnen diverse Kunstwerke die man schnell aus etwas Müll und Tesafilm gestalten kann. Von der Großpackung ist dann natürlich nichts mehr übrig.)
Und soll mal einer noch behaupten, Computer behindern die Kreativität:

Knautschgesichter. Bastelanleitung von Sohnemann auf der Homepage der Sendung mit dem Elefanten entdeckt und gleich umgesetzt.

2 Gedanken zu „Landei im Großstadtdschungel

  1. Hach ich liebe deine Posts über das Leben, da gibt es immer was zum schmunzeln und da ich auch ein Landei bin, kann ich z.b, das mit der Grossstadt gut nachvollziehen 🙂
    Liebste Grüße aus dem Münsterland

    Caro

  2. Wenn du wirklich jemanden findest der dir Tesa sponsort sag mir Bescheid. Das könnte ich auch brauchen.
    Und zum Thema Großstadt hast du meine vollkommene Meinungsübereinstimmung. Das kann man nur an ein paar Tagen im Jahr ertragen 🙂

    LG Sabrina

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