Ostern in Bildern

Die „Passion Christi“ nach Johannes von Johann Sebaldrian Bach. (Fotoaufnahmen von der Knabenkantorei Lübeck und des Ensembles Musica Baltica waren leider nicht gestattet.)
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Soll ja keiner behaupten, ich könnte keine Kultur. Pff.
Mit der Story an sich kann ich ja jetzt nicht soooo viel anfangen (ich muss mich vorsichtig ausdrücken…), aber die Umsetzung der Geschichte (die ja nun jeder, der zumindest mal körperlich in einem Religionsunterricht anwesend war, kennen sollte) war schon wirklich sehr beeindruckend.
Ok, bei der letzten Sopranarie dachte ich mir „sing schneller“ (welcher Film?), aber alles andere war klasse. Der einzige Wermutstropfen: Nach dem Schlussakkord wünschten sich die Sänger und Musiker laut Booklet eine „Zeit der Stille“- ok, kann ich verstehen, Jesus am Kreuz, tot und all das Elend, ich bin ja jetzt auch nicht aus Stein, wer will da schon gleich losklatschen, aber dann. Dann wäre ich gerne so ein bißchen eskaliert- so in Form von etwas fürnehmen Händchenaneinanderpatschen, wie sich das halt in einer ehrwürdigen Hansestadt
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so gehört, (ich hätte auch gewisslich nicht „Zugabe“ gebrüllt- daheim warteten schliesslich sehnsüchtig und traurig die alleingelassenen Kinderchen auf ihre aushäusigen Eltern und Großeltern….
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aber nein, dann kam: Nix.
Die Sängerknaben marschierten ab, die Musiker packten ihr Geraffel zusammen und es klatschte: keiner. Schliesslich war ja Jesus grad über den Jordan gehopst. Ich vermute, die olle Schabracke neben meinem Mann hätte einen Mord begangen wenn wir geklatscht hätten. Und nicht nur einen.
Nee, ehrlich, manchmal bin ich doch lieber ein Prolet, der seinen Befindlichkeiten Ausdruck verleihen kann, wie es ihm grad beliebt. Jehova, Jehova! (Welcher Film?)
Das Osterfeuer
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bot zum Glück Anlaß für großzügige Versorgung mit alkoholischen Getränken,
dieses Jahr sogar mit Slühei Flünei Glühwein.
Zum Glück wurden die Eier am nächsten Morgen nicht im Schnee gesucht, sondern
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im vorsichtig knospenden Frühling. Wenn auch etwas verregnet, hmpf.
Bei diesem kaputten Osterei hatten wir vergessen, den Kran dazu zu bestellen. Anfängerfehler…
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Auf die Schiffahrt müssen wir wohl auch noch etwas warten…
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dafür trösteten wir uns am nächsten Tag bei schönstem Wetter mit dem Meer
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und ich mich zusätzlich noch mit der Entdeckung des ersten Spiegels, der mich in meiner GEFÜHLTEN Kleidergröße zeigt:
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Yesss!
Ein Hauch von Mordor schlich sich ein: Barad-Dur im Tag-Gewand. Das lidlose Auge– uhh.
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Am Abend eine Runde Gruppenmassage zur Auflockerung vor der nächsten Runde „Werwolf„. Ein seltsames Spiel, dessen Regeln sich mir noch nicht vollständig erschlossen, aber ich bin ja schliesslich schon über 45 und im Denken etwas ver lang  sahhmt.
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