Städtekurztrip Leipzig

Gäääähn! Heute abend nur noch ein kurzer Bericht von unserem Städtetrip am Wochenende. Mit unserer Laufabteilung haben wir einen Ausflug nach Leipzig gemacht und ein paar Eindrücke wollte ich hier festhalten.
Die Nikolaikirche mit ihrer besonderen Bedeutung hat uns wohl alle beeindruckt. Einige unserer Lauffreunde erlebten die Zeit der Wende als junge Erwachsene direkt mit und berichteten auch von ihren damaligen Erfahrungen, von Ängsten und Vorbehalten, Sorge und Hoffnung. Ich habe damals als gerade 20-jährige ganz andere Dinge im Kopf gehabt, erinnere mich aber noch sehr gut an den Abend des Mauerfalls und wie uns allen buchstäblich die Haare zu Berge standen, als uns langsam dämmerte was dies für ein historischer Moment war. Es flossen Tränen. 
Ich kann als „Wessi“ nicht ermessen, was für einen enormen Mut die Menschen gezeigt haben mit ihrer friedlichen Revolution aber ich bin sicher: Ich wäre zu feige gewesen. Ich hätte zuviel Angst gehabt, um mich und meine Familie. Deshalb hat jeder einzelne, der sich damals auf die Strasse gewagt hat, meinen höchsten Respekt. Und jeder, der es nicht gewagt hat, auch. 

(Leider habe ich keine guten Bilder machen können- falsche Kamera, schade!)
Einige beeindruckende Dinge gab es noch in Leipzig (wir hatten einen sehr guten Stadtführer). Natürlich waren das so bekannte Plätze wie das Gewandhaus und Auerbachs Keller…
 
 
…aber ich habe darauf verzichtet, den Schuh von Faust zu reiben, ich hab schon so viel Glück in meinem Leben! 🙂 Andere Leute brauchens vielleicht nötiger.

Besonders beeindruckend fand ich diese Plastik, deren Name mir natürlich entfallen ist *zuviel Input*
aber der Text spricht ja für sich selbst.
 
 
Noch nie gehört hatte ich vom Goerdeler Denkmal. Auch hier leider kein Bild, deshalb nur der Wiki-Eintrag:

Goerdeler-Denkmal

An der Südwestspitze des Neuen Rathaus befindet sich das Ehrenmal für Carl Friedrich Goerdeler. Die Stadt erweist damit dem ehemaligen Bürgermeister (1930–1937), einem der führenden Kräfte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus, ein Denkmal. Am 8. September 1999, 55 Jahre nach seiner Verurteilung zum Tode, wurde das Ehrenmal der Öffentlichkeit übergeben. Das Denkmal besteht aus einem 5 Meter tiefen Glockenschacht mit einem Durchmesser von 2,75 Metern. In diesem hängt eine Bronzeglocke. Rund um den Schacht finden sich in chronologischer Reihenfolge Zitate aus Briefen, Zeitungen und Schriften von Carl Friedrich Goerdeler.

 
Nach soviel deutscher Geschichte hatten wir dann ein sehr leckeres Abendessen in Zills Tunnel. Sehr empfehlenswert, wenn man kein Vegetarier ist- auf der ganzen Karte KEIN einziges vegetarisches Gericht ausser dem Beilagensalat :-(, aber der sächsische Sauerbraten war ECHT lecker! Puhhh, gut, dass ich kein Veggi bin, das hätte mich echt in Nöte gebracht:-)
Und anschliessend ein vergnüglicher Abend in der Pfeffermühle: 
 
*räusper* Da ich es immer noch nicht so richtig draufhabe mit dem Bearbeiten von Bildern, müßt ihr jetzt mit solchen seltsamen Bildern leben. ich habe es nicht geschafft, die Pfeffermühle zu extrahieren und es ist ja auch schon sooooo spät!

So, das war in Kürze mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Komisch, eigentlich habe ich den Blog ja nur angefangen um für mich selber so ein bißchen was aufzuschreiben und zu fotografieren. So richtige LESER zu haben war ja gar nicht mein Ziel. Aber über 12 Leser/innen freue ich mich natürlich doch sehr und ich begrüße jede neue ganz herzlich!!!
Heute abend hatte ich übrigens einen schönen gemütlichen Abend mit einer meiner Basar-Mitstreiterinnen. Wir haben uns bei einem Glas Sekt gegenseitig unsere Nähschätzchen vorgestellt und gemeinsam überlegt, was man man noch wie herstellen könnte. Es wird! Und beim nächsten Mal gibt es auch mal wieder Bilder von genähten Sachen, z.B. meine herzigen Schlüsselanhänger mit Bömmelkes *knutsch*
Bis dahin seid herzlich gegrüßt, schlaft schön, gute Nacht, guten Morgen und guten Tag! Habt ein paar schöne Tage bis ich mich wieder melde,
Liebs, Doro 
P.S.: Irgendwas blödes hab ich mit der Schriftart und/oder -größe gemacht, das ist doch anders als sonst, der Deibel! Aber jetzt bin ich zu müde, morgen ist auch noch ein Tag….

2 Gedanken zu „Städtekurztrip Leipzig

  1. Hallo Doro,

    lieben Dank für Deine Glückwünsche!
    Mein Geburtstag war leider nicht so umwerfend…
    Da hab ich mich umsomehr über so nette Mails gefreut :o)

    Mein Patenkind wohnt in Leipzig… leider war ich schon ewig nicht mehr da…

    Liebe Grüße
    alex.

  2. Mir hat der Bericht trotz „seltsamer“ Bilder und Schrift gefallen.Lesen konnte ich es auch..-))))

    Ich muss auch mal nach Leipzig fahren.Bis nach Dresden habe ich es schon geschafft.das ist auch eine tolle Stadt.

    Einen schönen Abend
    Miriam

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