Isch bin ganz uffgereescht

Also erstmal….ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm…….:

So, jetzt gehts wieder.
Auf diesen Post hin hatte ich mich völlig übermütig als Probenäherin gemeldet und gehofft gefürchtet, sie nimmt mich nicht.
Äh, ja. SIE HAT MICH GENOMMEN!!! *freu*
Das ist nun dabei rausgekommen und darf ich heute zeigen:

Storpung von StickFisch 
 

Mini Storpung als Mädchentasche aus My Aunties „Anna“ von der Hamburger Liebe. Gefüttert mit Vlieseline H640 für den Stand, zwei Henkel aus schmalem Gurtband (schwarz. Das EINZIGE was mein Stoffladen hat *heul*). Innen eine kleine Handytasche angenäht. Webband glücklicherweise nicht nah fotografiert, weil verkehrtrum angenäht. *KopfaufdenTischklatsch* Ohne Kordelzug. Wurde noch am selben Abend zu einem Dreissigsten verschenkt und ist begeistert angekommen *geschmeicheltgrins*.

Storpung normal ungefüttert als Turnbeutel für das kleine Eichmännchen. Aus PüDorf und Sternenstoff, versehen mit der Freebie Fuchs-Appli von PaulaPü via Farbenmix- vielen Dank dafür! Die zwei Henkel sind praktisch zum einfachen Aufmachen, aber wegen der Street Credibility (Its Cool, Man!) musste der Kordelzug verlängert werden zum Über-der-Schulter tragen.
Endlich mal ein Beutel in den was reingeht! 

Nochmal Storpung normal als Turnbeutel, nur Kordelzug, keine Henkel (wegen der Street…nech?). Applis aus einem Fehlkauf von Stoff&Stil rausgeschnippelt (wer lesen kann… die Motive waren VIEL zu groß für meine damaligen Zwecke- perfekt für die Beutel!)

Und endlich mal wieder was für Mama! Der normale Storpung als Handtäschle für die Mama, auch ohne Kordelzug, dafür mit KamSnaps und mit H630 gefüttert und zum Tragen ein einzelner Henkel.  Passend zur Fotobella *gnihihihi*, Stoffe wie gehabt von der Hamburger Liebe.

Und zum Schluss noch ein Robobeutel (Mini Storpung) eher für ein Mädel, mit einzelnem längerem Henkel zum über der Schulter tragen.

Die Anleitung war perfekt, einfach, ausführlich und mit den notwendigen Bildern versehen. Das es Spass gemacht hat, sieht man daran, dass gleich fünf entstanden sind- sonst bin ich erstmal mit zwei zufrieden 🙂 Und das waren nicht die letzten, bald ist Weihnachten…
Das EBook „Storpung“ von StickFisch ist ab dem 1.11.2012 bei Farbenmix erhältlich.
Herzlichen Dank, liebe Sandra, dass ich probenähen durfte!

Ich hab Rücken.

Und Bein. Und Fuß. Und schuld ist der da:

Ja, genau der da in der Mitte mit der Quetschkommode Akkordeon Ziehharmonika- whatever. So, alle Minderjährigen mal kurz weghören:
Meine Fresse, war das ein geiles Hammerkonzert!!!
Sensationelle, super gelaunte Musiker, eine klasse Akustik (der Tontechniker kann was!), eine gelungene Mischung der Songs, ein paar lustige Geschichten (Hubert KANN tatsächlich hochdeutsch. Äh,- also, das was die Ösis unter hochdeutsch verstehen. Klang ein bißchen kratzig, aber nach ein paar Sätzen hatte man sich reingehört und ich hab tatsächlich fast alles verstanden. 🙂 Natürlich KEIN Wort von den Songtexten, aber so what: Verstehe ich alles, was Coldplay singen? Metric? Mumford & Sons? Adele? Muse? Na, also.)
Eine gute Mischung aus Rocksongs und ruhigeren Stücken. Ein irres Zusammenspiel zwischen der Gibson und dem Ziehdings. Gitarrengeschraddel ist ja nicht so bis ins letzte mein Ding, aber das war sensationell weil: perfekt ohne glatt zu wirken, melodisch ohne zu schnulzen, laut ohne zu kreischen.
Der einzige Wermutstropfen: Keine Stühle. Nicht der winzigste Barhocker, noch nicht mal ein Klappstühlchen. Also stehen. Mehr als ZWEIEINHALB STUNDEN lang. Eigentlich länger, denn wir standen ja schon in der Halle bevor er anfing (pünktlichst übrigens!). Die letzten ruhigen Lieder der Zugabe konnte ich nicht mehr ganz so hochkonzentriert in mich aufnehmen, ich war mit dem Formulieren eines Mantras beschäftigt:
„Hubert, komm, du alter Sack. Du bist MÜDE. Du willst jetzt ins BETT. Lass mich hier nicht VOR dir umkippen.“
Und vor den anderen 999 Konzertbesuchern, die vermutlich im Durchschnitt locker zehn Jahre älter waren als ich. Zwanzig.
Verdammt viel mumienblond war da unterwegs, harhar.
Ich schweife ab. Voller Begeisterung und missionarischem Eifer wollte ich gleich mal ein Video (Brenna tuats guat, Youtube) einbinden aber mir fiel rechtzeitig wieder ein, dass es leider Menschen (Geschmeiss?) auf dieser Erde gibt, die nichts besseres zu tun haben, als sich auf Kosten anderer zu bereichern, man nennt sie auch Abmahnanwälte (einer der Top Ten-Berufe, die du besser NICHT bei einem First Date bekanntgibst, es sei denn du triffst dich mit einem Hedgefondmanager).
Also: Kein Youtubelink an dieser Stelle – bitte selber gucken!
Die Zusammenfassung des Abends: Der Typ ist echt eine coole Sau Socke.
Sein Schlußwort übernehme ich jetzt einfach mal:
Losts aich net ois gfoin.


Was übrigblieb.

Zweieinhalb Monate später.
Kommt mir vor als wäre es erst gestern gewesen. Und, der Deibel!- so viele Dinge nicht geschafft. Ich habe eine geschlagene halbe Stunde gebraucht um den Titel auf dem obersten Bild zu entziffern.
Mamme, liss mo vier, wot dot heest! Zu spät.
Jetzt wird langsam alles auf- und ausgeräumt. Alte Rezeptbücher und Reisetagebücher werden eingescannt und in der Familie verteilt, damit möglichst viel Erinnerung übrigbleibt. Jeder nimmt sich etwas als Andenken.
Ich habe mir eine Strickjacke zum Selbertragen gemopst. Die alten Kittel sind zum Teil aus herrlichem Retrostoff, aber die auseinanderzuschneiden bringe ich nicht übers Herz.Da kann ich nix draus nähen.
In die Wohnung werden andere Familienmitglieder einziehen- Urenkel werden die Räume mit Leben füllen. Der Kreis schliesst sich. Ein Leben ist vollendet, im besten Sinne.

Falls es jemanden interessiert…

… das war bei UNS, das mit dem Schnee. Im Oktober- eigentlich noch in den Herbstferien- krudes Gefühl! Das kleine Eichmännchen war aber total begeistert und hat sich sofort in seine warme Matschkombi geschmissen.

Falls es jemandem auffällt, dass das NICHT das kleine Eichmännchen ist, das da den Schneemann baut- das muss so bei uns. Der kleine Chef guckt gerne zu und gibt Kommandos bei Dingen die ihn irgendwie in seinem Körpergefühl beeinträchtigen könnten. Und der Schnee ist ja nun auch kalt. Und nicht so sauber. Da gibt man dann lieber Papa Kommandos. *KREISCH*
Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, den guten Stoffrest Animals Dreams zu verschneiden, *grrrr*. Stoffe mit Drucken die man nur in einer Richtung angucken kann, sind einfach nix für mich. Im Laufe der ganzen Näherei stelle ich immer wieder fest: Ich kann NICHT um die Ecke denken. No Way. Ich hab schon immer bei den Logikaufgaben versagt und das Zuschneiden von Stoff IST eine Logikaufgabe *seufz*
Also reichte der Rest gerade noch für ein Kurzarm-Shirt und das auch noch mit zusammengestoppeltem Ärmel. Das mag ich so nicht verschenken, also wanderte es in den kleinsten Kleiderschrank. Mit Unterziehshirt geht es auch in der kalten Jahreszeit 🙂

Die erste Taschentücherbox-Hülle ist auch schon fertig und gefällt mir soooo gut (besonders vor der weißen Wand!) Die nächste ist schon in Arbeit.
W.i.A.:
-Cool Stuff zieht ein! Drei Shirts (wie ich mein Patenkind-Mädel kenne, werden es vier) sind für den Gabentisch bestellt.
-Der Weihnachtsmarkt in unserem beschaulichen kleinen Ort steht vor der Tür und da muss ich mal meine Kiste durchforsten und womöglich noch das ein oder andere Teil dafür häkeln/nähen.
-Ich muss mich mal auf die Suche nach einem schönen Schnittmuster für Damen bzw Mädels begeben. Am besten genauso einfach wie KleinFöhr!

Ja, ja, ich weiß.

Auf die LottogewinnSofortKaufenListe: Ein professioneller Fotograf.
Bis dahin leider so:

Mikaaaaaa!!!!!
Der guteste liegt jetzt schon drei Tage hier rum und wartet auf das Zusammentreffen verschiedener Faktoren: Die Anwesenheit von Sonne, Sohn UND Fotoapparat. Da das hier leider äusserst selten der Fall ist (Merke: an der Sonne lag es diesmal NICHT) halt eben wieder ein „einundzwanzigUhrmieserBlitzBild“. Mika ist so eine super Mütze- wirklich total einfach zu häkeln! Wenn man erstmal die Weite hat (und bis dahin ists auch total easy) muss man überhaupt nicht mehr DENKEN, sondern nur gucken, weil die Reliefstäbchen eins übers andere gehäkelt werden. Immer schön rundherum bis es fertig ist. Ideal für den Winter, denn durch die Häkeltechnik ist die Mütze schön dick und mit Big Mohair von Schachenmayr auch wunderbar kuschligweich. Seufz. Leider nicht gut für MICH, weil mir bei zu dicken Mützen im Winter SOFORT die Kopfhaut anfängt, fies zu jucken. Ganz blöd, wenn es richtig knackig kalt ist, denn dann gilt es abzuwägen: frieren oder jucken? Jucken oder frieren? Und nein: Ohrenschützer sind KEINE Option. Ich hab immer noch ein Trauma von den häßlich plüschigen kopfhörerartigen Dingern aus den Achtzigern. Uääks!!

Unsere Urlaubswoche war gegen Ende hin trotz fiesester Erkältung Virusattacke meinerseits derartig tiefenentspannt aufgrund mehrfach erledigter Baustellen, dass wir am Sonntag tatsächlich mal wieder Zeit für entspanntes Basteln UND einen Herbstspaziergang hatten. Hach.

Mehrfach putzige Eulen ausgedruckt, bemalt und ausgeschnitten. Zweig entworfen von Sohn #1. Man beachte das kleine Tier, welches sich ganz links auf dem Ast befindet. *Kreisch* Ein Eichhörnchen! Unten das ganz ohne Mama gebastelte Fensterbild: Erde mit einer Höhle drin, und in der Höhle ein Siebenschläfer und in der Erde noch ein Wurm und ein Maulwurf und auf der Erde ein Fliegenpilz. Kihihihi, wie schnuffig!!

Hach, wie schön. So kann der Herbst noch einige Wochen bleiben und gaaaaanz langsam kälter werden.
Unter der Häkelnadel: Taschentücherboxhülle von der glückskreativen Silke. Also mal ehrlich: wenn man von Big Mohair und der fünfer Nadel wieder umsteigt auf Catania und die dreieinhalber, dann kommt man sich vor wie beim Filethäkeln *fingerverknot*.
Neu auf der HandarbeitsListe: Schönen Jersey besorgen „irgendwas mit Fußball“ für einen Achtjährigen, also cool. Jemand ne Idee?

Hatte ich erwähnt,

das ich gelb nicht leiden mag? Hatte ich.
Nun, also: nach einem kurzen Kampf (ich hatte DAS PROJEKT endlich mal ganz nach oben auf die Tagesordnung gemogelt, als der hausinterne stattlich anerkannte Renovierungsfachmann es fand und gerade dabei war, es wieder nach unten zu treten *GrrKickAaahhhuuPengBoing*) den ich praktischerweise gewann *hüstel* wo war ich? Ach ja, also kurz: We did it.

Ein neues Wohnzimmer:

und eine neue Küche:

WEISS!
Endlich WEISS!
Auf dem ein oder anderen Bild hat man vielleicht gesehen dass ich wohnraumfarbenmäßig noch in meiner orientalischen Phase weilte. Seit Einzug. Wohnzimmer ORANGE, Küche GELB.
Ich gebe zu, in den letzten Jahren Monaten Wochen fing es leicht an, mir auf den Geist zu gehen.
Nun denn, endlich mal was Neues.
Die unprofessionell farbig gewischten Wände (ja, in RAUHFASER! Erfurt ausm Baumarkt, wers genau wissen will.) sind (widerstrebend, aber immerhin) der weißen Farbe gewichen, alle merkwürdig von den Dachschrägen herabhängenden Tapetenblasen *kreisch* haben sich brav wieder an die Wand verzogen (ein paar nur unter Zuhilfenahme von Bastelkleber, ähem). Die knallorangen und knallroten Vorhänge wurden heute durch hellgraue (oder ist das etwa beesch?) Vorhänge vom Schweden ersetzt und es ist nicht zu fassen:
Alles wirkt sauberer, moderner, wesentlich größer (wie in Harry Potters Zelt- alles doppelt so groß) und trotzdem einladend und gemütlich.
Jetzt werden noch die mexikanisch anmutenden (aber wirklich nur „anmutend“- von Mexico haben die bisher soviel gesehen wie ich. Die waren wahrscheinlich in dem gleichen Container wie die Clowns!) Kissen versteckt in Hüllen aus den Resten der Vorhänge. Wie praktisch, dass man beim Schweden immer so megalange Gardinen kriegt dass es nach dem Anpassen gleich für drei Kissen reicht. 🙂
Und der Renovierungsfachmann ist seeeehr zufrieden mit dem Ergebnis meines seines Projektes. Nichtsdestowenigertrotz könnte hier mal eine professionelle Innenausbaufirma die Fehler beseitigen die beim Hausbau vor zwölf Jahren aus Bequemlichkeit/Unkenntnis/Geldmangel/Zeitmangel gemacht wurden.
Auf meine LottogewinnSofortKaufenListe: Innenausbaufirma kaufen. (Und Rauhfaser gegen egal was tauschen!)

Und wie immer: Ja. Die Bilder könnten besser sein. Kann mal jemand der Sonne Bescheid sagen, sie möge bitte DANN scheinen, wenn ich Zeit zum Fotografieren habe? So abends zwischen neun und zehn wäre fein, danke.
Die fehlende Sonne ist auch der einzige Grund, warum ich bisher mein zweites Shirt unerwähnt liess, aber so what? Jetzt isses in der Wäsche, morgen krieg ich auch wieder keine Zeit zum Knipsen also lieber ein schlechtes Bild als gar keines:

Gnnnhihihi *dämlichgrinst* So ein richtig echtes Langarm-Shirt, sieht aus wie gekauft nur viel schöner, juhu!!! Und das Halsbündchen ist auch okay, nach dreimal wieder auftrennen *ups* soviel Geduld habe ich sonst nie!
Aber DAS liegt an den supermotivierenden Kommentaren die ich hier einfange- ohne die wären die Sachen längst in die Ecke geflogen! Daher an dieser Stelle mal ein herzliches DANKEEEEE an alle Kommentatoren, besonders an die, denen ich (aus Zeitmangel!) nicht antworte (also fast alle *hust*).
Auf meine LottogewinnSofortKaufenListe: Sekretärin kaufen. 

Edit: NATÜRLICH ist das Shirt schon bei Made4boys verlinkt, liebe Sabine. Die sensationellste Sammlung von „DIY Boys Stuff“ die ich kenne (zugegebenermaßen die einzige, aber das macht sie nur wertvoller!), an dieser Stelle ein tiefempfundenes DANKE für die Arbeit die du dir damit (und für alle Jungsmamas) machst!!!

Ich war noch was schuldig…

Der Ast.
Da ich nicht gut knipsen kann, ist das halt nur ein nicht ganz so gutes Bild. Aber alles wichtige ist drauf. Rechts ist ein verschrumpeltes Blatt, dass er im Sommer mal bei der Nachbarin gepflückt hat, weils ihm so gut gefiel. Kommt an den Ast. Und ist das nicht ein wirklich, wirklich ganz erbärmlich häßlicher Clown? Der kam seinerzeit wahrscheinlich mit drei Millionen gleich aussehenden Kollegen in einem nach fieser Chemie stinkenden Container aus der Volksrepublik China (Ni hao!) hierhergeschippert um für dreieinhalb Pfennig an Losbuden und Groschenläden vertickert zu werden. Möglicherweise hatte er aber auch eine Schleife um „Freundlich überreicht von ihrer Sparkasse Niederkrotzenburg zum Weltspartag 1997“ Wie dem auch sei, jetzt hängt er hier im Kinderzimmer rum und passt so garnicht in mein hellblau-weißes Farbkonzept. Hrmpf.

Aber das entschädigt doch für alles *schmelz*: Eine Einladung ins Museum mit „ein paar von meinen selbstgebastelten Sachen“.
Sämtliche Klorollen, Pappkartönchen, Plastikkistchen verschwinden seltsamerweise aus dem Müll um später in diverse Basteleien umgesetzt wieder aufzutauchen. Ein Fotoapparat aus einer Plastikverpackung mit Klorollenobjektiv, aus anderen Klorollen wird ein Zwerg mit seinem Wohnbaum und ein Fliegenpilz. Eine Küchenrolle wird zum Flugsaurier, ein winziges gebasteltes Eichhörnchen (mein Favorit- wieso bloß?) bekommt ein Extrawohnzimmerchen und die Schildkröte wohnt in einem Zimmerchen mit Rutsche. Und die Ü-Eier- Figuren nagen derweil gemütlich an ihren Eicheln und Nüsschen in ihrem Wohnzimmerkino.

Irgendwann ist es soweit.
DANN FRESS ICH IHN AUF!!!!

Krass.

Total überflüssig.
Völlig sinnlos.
Die totale Geldverschwendung! (Was ICH mit der Kohle alles anfangen könnte- ich darf gar nicht drüber nachdenken. Eine Putzfrau! Ein AUTO!! Und!!!)
Aber:
*HaareraufSauspannendIsdereigentlichvölligwahnsinnig*
Bis eben hat mich das ja gar nicht interessiert. Zufällig dazugekommen halt. Aber: Was für ein Wahnsinn, dieser Ausblick auf die Erde. Und dann lässt der sich einfach so fallen. Waaahhhh!
Ich geh ma Sekt aufmachen um meinen Herzschlag zu beruhigen. Puh.
Der Sprung

W.i.A

meine To Do Liste für die nächsten Tage:
-die fünf fix und fertig zugeschnittenen und fast fertig gepimpten Teilchen nähen die ich in meiner Funktion als frischgebackene PROBENÄHERIN (ja, ja, richtig gelesen *freu*) zu nähen habe. Meiner Familie diesbezüglich bereits mitgeteilt dass es keine hausfraulichen Tätigkeiten meinerseits mehr gibt, bevor das nicht erledigt ist. Man muss schliesslich Prioritäten setzen.
– eine Mika fertighäkeln, die ich schon vor über einer Woche angefangen habe. Sie läßt sich supergut häkeln und ist ganz hervorragende Handarbeit während anderer Tätigkeiten wie zum Beispiel unterhalten, fernsehgucken oder so. Man muss nämlich nicht zählen, sondern nur gucken, also nix denken. GENAU das richtige für mich. Aber: siehe oben, das mit den Prioritäten. Ist ja auch noch nicht soooo kalt draussen, da reicht noch die vorhandene Kopfwärmerfraktion.
– das Halsbündchen in das neue Shirt (Klein Föhr. Mit DOPPELärmeln! Ohne Falten genäht!!) einsetzen. Nachdem das letzte so schlabbrig war, habe ich noch mal eine Profine draufgucken lassen. O-Ton: Mensch, das Shirt hast du ja total toll gemacht! Aber das Halsbündchen is völlig versaut. (Kichert) Öh- ich weiß. Deshalb bin ich hier.
Profitipps eingesammelt (gemerkt und wie üblich bis daheim die Hälfte wieder vergessen, grrrr).
Also Schnippschnapp: Bündchen ab und ein neues, breiteres eingesetzt. (Also mehrmals festgenadelt, gezogen, hin und hergerückt, angenäht, abgetrennt, neu angenadelt, wieder angenäht, halb abgetrennt und nochmal angenäht undsofort. Nach einer Stunde fertig, noch einige Wellen drin, aber akzeptabel.)
To be continued.
-irgendwo Kürbsen besorgen wegen Schnitzen, Deko und so.
-Papa und Sohn zugucken beim Fledermauskasten bauen (/und mit guten Tips versorgen *höhö*
-viele Bilder machen von den Probenähteilchen (hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich…?)
-einen lästerlichen und klein bißchen ärgerlichen Post schreiben über Dinge die mir schon seit Tagen durch den Kopf gehen über Bloggerinnen, die sich Frauenzeitschriftsmäßig perfekt gestylt und IMMER gut gelaunt präsentieren und einem gleichzeitig ihre Sekte als Familie unterjubeln wollen.
Jaha, ich WUSSTE, dass der Blog nur eine schöne Fassade ist. Aber so what? Kann sich ja jeder so präsentieren wie er will. Das sie ihre Sekte als ihre Familie vorstellt und das auch auf Nachfrage nicht richtigstellt, find ich aber mies. Viel mieser finde ich, dass ich drauf reingefallen bin. Ich hab mich zwar gewundert, dass die alle so gut aussehen-(ich hab auch ne riesige und sehr fröhliche Familie, aber da sind ein paar häßliche Kartoffeln dabei, sag ich euch. Die Nasen! Die Klamotten!!Und ich erst!!!) aber ich wäre NIEMALS auf die Idee gekommen, dass Madame uns da eine Sekte unterjubelt.
Und was ich mir von der Sekte angesehen habe ist echt GRUSELIG. Dieser Oberguru nimmt allen Ernstes einen Klumpfuß in die Hand (die dazugehörige Person ist noch dran) und schreit ihn an: Bein! Wachse!! Jetzt!!!
Hallo? TockTockTock? Jemand zuhause? No. This Brains completely dead.
Meine Leseliste ist kleiner geworden.
– im Internet nach Inspirationen suchen für die Wunschshirts meiner Neffen. Sie haben ihre Weihnachtswunschzettel schon fertig: Ich wünsch mir ein Shirt von dir! Ich auch!
Also bitte einmal was mit Fußball und das andere ist noch nicht klar. Leider kann ich ja nicht so gut applizieren wie Aennie.
W.i.A. eben (Was in Arbeit)

Und alle so: TOOOOOLL

Leider konnte ich die Welt nicht früher davon in Kenntnis setzen, ich war ja derart mit aufplustern und rumstolzieren und angeben beschäftigt- sehr anstrengend.
Öhm, nunja, ich habs sozusagen geschafft und mein erstes, als solches auch erkennbares, TShirt genäht.
Hipp!   Hipp!   Hurra!
Also, ich sags mal so: Das war ambitioniert und wirklich nicht einfach. Aber Dank der WIRKLICH guten Tipps (auf den Boden wirft es sich und verneigt sich vor allen Kommentatoren! Nochmals Dank!) habe ich es geschafft (und NUR dank der Tipps, sonst wäre ich schmählich steckengeblieben und die Jerseys würden jetzt auf dem Made4boys-Tauschblog angeboten, angedroht habe ich es ihnen zwischenzeitlich mehrmals!). Ich habe gewissenhaft (Kalauer!) alles ausprobiert (und die Probestücke anschliessend TIEF im Müll versenkt *schüttel*) und schlussendlich festgestellt dass meine Maschine und ich Jersey gerne mit dem Zickzackstich (schmale Breite und normale Größe) zusammennähen und die Abnäher mit dem dreigeteilten Zickzackstich übernähen wollen. Der dreigeteilte Zickzack hat allerdings den Nachteil dass man ihn nicht, unter GAR keinen Umständen wieder auftrennen kann.
Nun gut, muss Sohnemann bei seinem Fanöshirt (Quatsch: FÖHR, Klein FÖHR!) in 122/128 eben mit einem Halsausschnitt in 146 leben. Stört ihn auch nicht weiter.

Allerdings bin ich mit dem Innenleben nicht zufrieden. Das Versäubern klappt garnicht, weil die Maschine natürlich nicht am Rand lang näht, sondern schön schmatzend ständig den Jersey fressen will und das sieht natürlich nicht so schön aus. Overlock ist halt doch was anderes, da das aber für mich vor der Rente (22 more Years!!) nicht in die Tüte kommt, muss ich mir was anderes überlegen. Aber wie praktisch: das Innenleben sieht man nicht *hähä*
Klein Fanö (oh, Mann: Klein FÖHR heisst das!) wurde auch schon in die Disse ausgeführt und übersteht offensichtlich wilde Tanzstile:

 (Ich WILL den blauen Hut haben, der war leider nur geliehen)

Am Halsausschnitt muss ich definitv noch üben, aber ich finde, fürs erste Shört ist das schon ganz gut geworden. (Womit wir wieder beim Aufplustern wären…)
Aber: „Hauptsache es hält, alles andere ist Design“. (Geklaut von Farbenmix)