Das eskalierte schnell….

…hier bitte megakonsterniertes „Hä?“- Gesicht vorstellen.

Ja, klar hatte ich das mit diesem Datenschutzscheiß mitgekriegt, aber mal ehrlich: ich tippsele hier ein bißchen blödes Zeuch vor mich hin und keiner bezahlt mich dafür (wieso eigentlich nicht?). Das einzige was ich dafür bekomme sind nette Kommentare, sehr interessante und liebenswerte Onlinekontakte (von denen es die ein oder andere sogar schon einer ins wirkliche Leben geschafft hat, gelle, Arlette? und Ännie!), und vor allem in bezug aufs Näh-Hobby immer wieder tolle Rückmeldungen, Inspirationen, Unterstützung. Da das alles ja nun nicht unter „Geschäftsbeziehungen“ läuft, wähnte ich mich auf der sicheren Seite und nicht betroffen von dieser verfluchten DGtralala. (Ihr wißt: wenn man die Namen seiner Feinde ausspricht, gibt man ihnen eine Bedeutung die sie nur noch stärker macht. Alte indianische Weisheit frei nach mir. Deswegen tralala- ihr wißt ja wen ich meine)

Was für ein Irrtum.

Das in den letzten Tagen plötzlich ein Blog nach dem anderen verschwindet oder auf privat gestellt wird (Leute, wißt ihr eigentlich, wie scheiße sich das anfühlt, wenn man einen schon ewig abonnierten Blog besuchen will und da plötzlich steht: „Du wurdest scheinbar nicht zum Lesen dieses Blogs eingeladen.“ Peng! Das ist wie damals im Kindergarten, wenn die Einladungen zum Kindergeburtstag verteilt…. und ich….nix….schnief…es schmerzt zu sehr, ich kann nicht drüber reden. Wo war ich? Ach ja.) das hat mich schon sehr verwundert, aber wegen keine Zeit kam ich einfach nicht dazu, mir mal genauere Koppgedanken zu machen und einfach mal genauer hinzugucken.
Aber dann heute morgen: BÄM!
Das Unvorstellbare schlechthin: Rums macht auch dicht!
Das hat mich echt schockiert.
Ist das der Sinn dieser ganzen verdammten Verordnung, dass Leute wie wir kein Onlineforum mehr haben, in dem wir uns über unser harmloses Hobby austauschen? Ich meine, die meisten von uns haben nicht mal eine leise Ahnung wie man an irgendwelche Daten der Kommentierenden kommt ausser denen, die sie selbst in den Kommentar schreiben und ganz sicher betreiben wir nicht persönlich Schindluder mit den Daten, die wir nicht mal zu finden wissen. Ach, nee, halt- da war doch neulich diese amerikanische Firma, der ich die Daten von meinen 3.125.486 Lesern verkauft habe. Der Porsche steht unten, gleich neben dem Umzugswagen. Hat ne Meeeenge Kohle gegeben.
Boah, das ist alles so schwachsinnig, dass ich heulen könnte.
Interessant ist bei der Diskussion der Gedanke, dass all die kleinen Blogs, die bisher durchaus auch ohne Facebook und Co gut leben konnten, sich nun gezwungen sehen, ihre Blogs zu schließen. Und um wenigstens ein bißchen Content zeigen zu können, weichen sie dann auf Facebook, Instagram und Google plus aus. Genau die Giganten, die mit dieser Verordnung angeblich an die Kandare genommen werden sollten, profitieren nun davon. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Nun.
Da Rums nun nicht mehr sein wird, werfe ich einfach mal die Bilder der letzten selbergenähten Werke in die Runde, diesmal ohne genaue Zuordnung der Schnittmuster und Stoffe, einfach nur so, damit ich nicht das Gefühl habe, dass das keiner sieht.
Sehen, das ist nämlich das, was Sarah uns mit Rums die letzten Jahre ermöglicht hat, die eigenen Werke mit Gleichgesinnten teilen, gesehen werden, gelobt werden, neue Ideen entwickeln. Über alle Grenzen hinweg, und das war schon eine tolle Sache.
Die DIY-Szene hätte ohne das Internet (und solche Linkpartys) niemals diesen Auftrieb bekommen, von dem wir alle in kreativer Hinsicht profitieren. Das ist nun erstmal vorbei. Und das ist es, was mich wirklich, wirklich traurig macht.
Deshalb riskiere ichs und mache weiter, gerüstet mit einer megalangweiligen und sowas von überflüssigen Datenschutzerklärung und hoffe, dass viele andere Blogs wieder aufmachen, wenn die Wogen sich etwas geglättet haben.

Hier kommen Cardigan Vind, V-Shirt L&P, Hose Hestia, Hose Cos, Jacke Alegra, Blusenshirt L&P und meine neuen Haustiere Senor und Senorita Lana Paka.😍 (Selbstverständlich habe ich noch viel mehr genäht in den letzten Wochen, aber die Bilder…. Die Bilder!

Und für alle Bürokraten und Abmahnanwälte habe ich diesen hier:

Etwas würdevoller ausgedrückt: Up the shut fuck you must.

 

Stadt und Land

Wenn einem selbst schon nix gescheites zum Schreiben einfällt, muss man manchmal nur schauen was andere so für Fragen haben. Da macht man sich dann auch mal Gedanken über Themen die man sonst nicht so auf dem Schirm hat, in diesem Fall sogar passend zu meinem vorletzten Post zum Thema „Meine Straße“.

Susanne aus Wien hat sich Gedanken über die Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben gemacht und daher eine ganzjährigen Blogparade zu diesem Thema ins Leben gerufen.
Ich mag es ja sehr, über den Tellerrand, bzw über die Grenzen der eigenen Lebensumstände rauszuschauen und zu gucken: wie leben eigentlich andere Leute so? Dazu passt perfekt mein Beruf: Da ich ja an drei Tagen in der Woche zu verschiedensten Familien nachhause gehe, sehe ich ziemlich viele unterschiedliche Ortschaften, Viertel, Häuser, Wohnungen im ganzen Kreisgebiet. Und zwar in beide Richtungen der Bevölkerungsschichten: vom Plattenbau im sozialen Brennpunkt (wobei man nicht vergessen darf, dass es in unserem reichen Kreis nicht wirklich „brennt“ wie woanders- jeder Frankfurter Streetworker liegt jetzt lachend unterm Tisch) bis zur Hipsterwohnung im angesagten Viertel. Dabei schaue ich mir immer sehr aufmerksam die Gegend und die verschiedenen Wohnformen an (und fahre auf dem Hin- und Rückweg extra langsam und aufmerksam glotzend durchs Viertel) und bei so manchem Haus würde ich am liebsten einfach klingeln und fragen ob ich mal drin gucken darf. Man kann es Neugier nennen, ich nenne es lieber soziales Interesse…:-)
Ich meine, meine eigene Hood kenne ich ja nun zur Genüge, yo.🤘

Im Februar lautet das Thema bei Susanne also „Stadt und Land im Februar: Der Verkehr, die Autos & so“.
Um gleich mal auf den Punkt zu kommen: Selbstverständlich braucht man hier ein Auto. Wir leben hier trotz der Nähe zum Rhein-Main-Gebiet verkehrstechnisch gesehen am Arsch der Welt. Es mag der schönste sein, aber es ist definitiv der Arsch der Welt. Ohne Auto hat man zwar die Möglichkeit, morgens um sieben in einem absolut überfüllten Bus mit einer Horde Schulkinder in Richtung größerer Dörfer zu fahren, in der Hoffnung, mit allen Körperteilen dran anzukommen, oder man fährt etwas später zu einer Uhrzeit, zu der man höchstens einkaufen gehen, aber nie und nimmer pünktlich auf irgendeiner Arbeit ankommen kann. Aber wie gesagt: es geht nur bis zum nächsten größeren Dorf, dann muss man umsteigen und sich so mühsam dem Ziel annähern. Mein Mann arbeitet in der kleineren Stadt direkt neben der großen Stadt- eine Strecke fünfzig Kilometer. Mit dem Auto früh um fünf (mit Turbo) zwar nur 35 Minuten (nachmittags 45), mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit mehrfach umsteigen aber anderthalb Stunden, und das nur wenn alle Verbindungen klappen. Also eher selten.
(In meinem Job ist an ohne Auto gar nicht zu denken, da ich im ganzen Kreisgebiet herumfahre und das zu täglich wechselnden Zeiten. No way.)
Einkaufen ohne Auto? Der Supermarkt im nächsten Ort, der Metzger auch, aber im anderen Ort, in der ganz anderen Richtung. Drogeriemarkt, Buchhandlung, Friseur, Nähhimmel jeweils in einem anderen Dorf, ganz zu schweigen vom Bauern, wo ich die Milch und die Eier hole.
Alles schön verteilt in einem Umkreis von 10-15 Kilometern, das ist mit Bussen nicht zu schaffen wenn man nebenher auch noch arbeiten geht, selbst wenn sie pünktlich wären, was vor allem im Winter eher nicht so oft der Fall ist.
Hier hat also jeder ein eigenes Auto, was die Frage nach dem Parkraum aufwirft. Da die meisten Leute im Dorf auch ein eigenes Haus haben (wo sonst kann man sich das noch leisten?), befinden sich im Idealfall genügend Stellplätze auf dem Grundstück. Nur mal als Lacher für alle Städter: als wir das Haus gebaut haben, mussten wir bei drei Wohneinheiten fünf Stellplätze nachweisen. FÜNF. (Wer die nicht nachweisen kann, muss Ablöse zahlen, mehrere tausend Tacken für einen Stellplatz. Theoretisch. )
An solche lustigen Regeln hält sich auf dem Kaff natürlich kaum einer (zum Glück auch selten die Verwaltung) und alle klatschen ihre Karren munter an die Straße.

Natürlich haben wir wirklich ständig Stress mit diesen unmöglichen Wildparkern (das können nur Stadtflüchtlinge sein). Da hat man so eine schöne Straße direkt vor dem Haus, hat sie Samstags ordentlich gefegt, jedes Läubchen und Blättchen aus dem Flessjen (dieser Streifen zwischen Asphalt und Bürgersteig, da wo im Idealfall bei Regen das Wasser langfliesst, wie verdammt heisst der eigentlich wirklich?) gefriemelt*, damit die Nachbarn nicht schon wieder so kritisch gucken und dann kommt da so ein Honk aus der nächsten Straße und STELLT SICH DA EINFACH HIN!
Ein echter Dörfler kriegt da Schnappatmung. Nicht nur (aber vor allem natürlich), weils die Optik stört (und das ist verdammt nochmal MEIN Grundstück). Aber so ein Riesenmüllauto zum Beispiel kommt zwar am Fiat Panda der Nachbarin locker vorbei, aber wenn im Sommer die Bäume ihre Äste weit über die Straße recken und dann auch noch der neue Mieter von Müllers mit seinem Sprinter am Straßenrand steht, wird es lustig und man hat hoffentlich genug Popcorn und Getränk mit auf dem Balkon um die Schimpftirade des türkischen Müllfahrers zu genießen.
(Aber mal im Ernst: manche Leute parken echt hirnlos. Direkt gegenüber einer winzigen T-Kreuzung zum Beispiel. Im täglichen Anwohnerverkehr kein Problem. Blöd nur, dass die LKW-Navis ihre Fahrer immer genau dieses kleine, ohnehin schon arschenge Sträßchen runterschicken. Und so ein 40-Tonner mit Anhänger braucht halt ein bißchen Platz… Da wird man schon mal frühmorgens von einer volltönenden Hupe aus dem Schlaf gerissen, so dass man denkt, was zum Teufel hupt das blöde Kreuzfahrtschiff hier rum. Die Hupen. Die Hupen von großen LKW hören sich an wie Schiffshupen. Sirenen. Was weiß ich wie die heißen. Ist es nicht?)

Fahrradfahren ist hier übrigens natürlich eine Option.
Wenn man unbedingt für die Tour de France trainieren will.
Bergauf, bergab, egal wohin man will, die geologischen Aktivitäten der letzten Millionen Jahre haben in unserer Gegend vor jedes Ziel mindestens drei vollkommen unnötige Hügel geklatscht. Man käme wesentlich schneller an, wenn alles flach wäre, aber nein, keuchkeuch, den Berg hoch, huuuiii, runter, keuchkeuch, wieder hoch, huuiii undsoweiter, bis man endlich auf der exakt gleichen Höhe über NN angekommen ist wie vorher, nur halt höhenmäßig mit vielen Umwegen. Das heißt: wer Fahrradfahren will ohne Tour de France-Trainingseinheit, schnallt die Drahtesel aufs Auto, fährt die halbe Stunde bis zur Lahn und dann in flachem Gelände dreissig Kilometer hin und zurück. Natürlich nur bei gutem Wetter. Und eingekauft hat man dann auch noch nix.
Wir stellen also fest: wenn eins aufs Land zieht, hat es frische Luft, viel Natur und eine tolle Gegend (und Menschen! Viele tolle Mitmenschen! Ok, ein paar Arschnasen sind auch dabei, aber hey- die kann man ja ignorieren.) Dafür keine Blechlawinen, keine Abgaswolken, keinen permanenten Straßenlärm, aber auf eins kann es nicht verzichten: das Auto.

Und nun, nur um die wettermäßig gräßlichen Bilder von weiter oben aus den Köpfen zu kriegen, hier ein Bild von einem meiner liebsten Verkehrsmittel, so ruhig, so majestätisch, so sehr Sommer, Gin Tonic auf dem Balkon und schönes Wetter:

Ich kanns kaum erwarten.

*Das ist natürlich glatt gelogen. In einer perfekten Welt wäre das zwar tatsächlich so. „Samstags wird die Gass gekehrt“ ist Grundanforderung auf dem Dorf, aber nunja, was soll ich sagen. Wer eine ordentlich gepflegte Straße sehen will, muss bitte ein paar Schritte weitergehen… Mal ehrlich, wir wohnen am Waldrand. Wald! Da kann man immer sehr schön beobachten, wie Mutter Natur sich jedes Jahr neue Strategien zur Rückeroberung ihres Lebensraums ausdenkt. In einem Jahr sind es Milliarden von Eicheln, die wie ein dichter Teppich die Straße bedecken, im nächsten Jahr keine einzige Eichel, dafür kommt uns besonders in sehr regenreichen oder sehr dürren Jahren kubikmeterweise der Waldboden besuchen, breitet sich über die Straße aus und versucht, das Grundstück zu bedecken, oder unzählige Löwenzähnchen wachsen nicht nur teppichartig auf dem Grundstück, sondern auch aus jeder Ritze im Asphalt (und ich meine JEDE Ritze) heraus und knabbern unablässig an den menschlichen Artefakten wie Bordsteinkanten, Strassenbelag und Pflastersteinen- ich meine, wer sich auf diesen aussichtslosen Kampf einläßt, hat eh schon das Ticket in die nächste psychiatrische Abteilung gezogen. Und Zwangsjacken stehen mir nicht so gut.
Also lass ichs, mach doch was du willst, Natur. Hauptsache man findet im wuchernden Dschungel Haus und Auto wieder, der Rest erledigt sich von allein bis zur nächsten Saison.

Tell a Story- Meine Straße

Ich wohne am Anfang einer Sackgasse. Rechts und links der Straße, die sich am Rand des Waldes entlangschlängelt, stehen inzwischen 15 Häuser und erstaunlicherweise sehen alle 13 ursprünglichen Häuser der Sackgasse gleich aus (und sind im Innern völlig gleich aufgebaut).
Das liegt daran, dass die gesamte Straße Ende der vierziger/Anfang der fünziger Jahre vollkommen neu erschlossen und bebaut wurde, auf ein Waldgebiet am Ortsausgang, in dem die Bauern früher höchstens ihr Holz (oder mal ein Wildschwein) holten. Sämtliche Häuser wurden bezogen von Vertriebenen aus den Ostgebieten, die sich teilweise schon seit Kriegsende in der Gegend niedergelassen hatten.

Vermutlich war ihnen wurscht, ob ihre Häuser gleich aussahen, Hauptsache sie hatten ein Dach überm Kopf. (Fotostandpunkt vermutlich vom unteren Ende unseres heutigen Grundstückes. Bild abfotografiert von einem Foto aus privatem Besitz.)
Zwischen 1945 und 49 kamen allein in den Taunus 16.000 Vertriebene (das war fast ein Fünftel der Bewohner) für die schnellstmöglich Wohnraum geschaffen werden musste. Solche oder ähnliche Siedungen entstanden an vielen Orten.
Heute, wo Wohnraum nicht mehr nur überlebensnotwendiger Schutz vor Wind und Wetter ist (man stelle sich dieses Wetter im Zelt oder im Freien vor: *brrr*)

sind fast alle Häuser auf die ein oder andere Weise individualisiert und hübsch hergerichtet. Ein Anbau hier, eine andere Dachfarbe da, eine Kernsanierung und ein roter Anstrich oder ein riesiger Wintergarten dort. Viele ältere Leute leben hier, Nachkommen der ursprünglichen Bewohner. Auch ganz neue Leute sind hergezogen, junge Familien, die für Nachwuchs in der Straße sorgen. Wenige Namen der ursprünglichen „Siedler“ kennt man gar nicht mehr, weil die dazugehörigen Familien längst weggezogen sind. Aber die meisten der Menschen haben sich auf die ein oder andere Weise ins Dorfgedächtnis eingegraben und die meisten Häuser heißen natürlich nicht nach den jetzigen, sondern nach den ersten Bewohnern.
Heutzutage ist es nur noch vom historischen Standpunkt aus interessant, wer ein alteingesessener Dörfler und wer aus den zugezogenen Familien stammt. Zusammen mit der Frage, wer denn nun mit wem verwandt ist, was in einem 690-Seelen-Dorf immer wieder mal zur Heiterkeit führt, wenn jemand irgendeine Verwandschaftslinie noch nicht ganz genau auswendig hersagen kann, auch nach vielen Jahren Dorfleben nicht. „Was, der ist mit dem verwandt?“ Man lernt nie aus…
Von meinem Aussichtspunkt aus dem Wohnzimmer kann ich fast alle Häuser der Siedlung sehen, den Rest des Dorfes habe ich im Rücken.
Und jetzt warte ich auf besseres Wetter.
So vielleicht:

Den Beitrag „Tell a Story – Meine Straße“ verlinke ich mit der gleichnamigen Blogparade bei „Frühstück bei Emma
Danke für den Anstoß an Astrid!

(Das, was auf dem oberen Bild aussieht wie die Überreste eines Waldes nach einem Atomkrieg ist übrigens ein gutes Beispiel für Mehrfachnutzung. Den Wald teilen sich ausser den ursprünglichen Bewohnern (ein paar Rehe und viel zu viele Wildschweine!) nämlich auch Friedwald und die Kinder, die sich dort ein Tipi und einen Häuptlingsbaum gebaut haben. Das führte dazu, dass mein Sohn vor einigen Jahren, als der Friedwald den Wald übernahm, kritisch anmerkte, ob das denn den begrabenen Toten nix ausmache, wenn die Kinder ihnen auf den Kopf pinkelten beim Spielen. Man könne ja nicht immer bis heim flitzen wenn man mal müsse. Mein Sohn. Immer pragmatisch.)

Nicht-Fasching und Zufälle

Man kann so ein Faschingswochende durchaus also auch ohne maskierte Fröhlichkeit verbringen. Man braucht sich in der Woche vorher nur so einen derart heftigen grippalen Infekt zu holen, dass einem das ganz Bohei komplett wurscht ist und man sich freut, dass man überhaupt mal wieder ein paar Schritte laufen kann ohne sich gleich wieder setzen zu müssen.

Erstaunlicherweise war das Ausflugsziel für einen sonnigundfastwarmen Sonntagnachmittag wie heute wie leergefegt- gut, die ganzen Frankfurter Wochenendausflügler besetzten wahrscheinlich heute ausnahmsweise mal sämtliche Faschingszüge im Rhein-Main-Gebiet statt wie sonst üblich alle schönen Flecken im Taunus. Als Taunusbewohner nimmt man sich ja sowieso am besten an einem kalten und regnerischen Tag Urlaub, wenn man mal was von seiner Umgebung haben will ohne auf Schritt und Tritt über unerzogene Frankfurter zu stolpern *schnaub*, aber das nur nebenbei.

Irgendwo in diesem Brettergewirr schaffen sich grad Mann und Kind auf der Suche nach guter Aussicht nach oben (ersterer mit Höhenangst, chapeau! Aber er übt schon mal für die Highline 179, die er dieses Jahr bezwingen ausprobieren will (ich schwöre, ich kauere mich wimmernd auf den ersten Metern zusammen *bibber* und er ziehts durch…?), aber ich war froh dass ich die 500 Meter vom Parkplatz bis dorthin überhaupt ohne Kollaps geschafft habe.

Da siehste guck- fehlt eindeutig der Grünfilter, wa? Meine Güte, da krieg ich wirklich große Sehnsucht nach dem Frühling…

Erinnert sich noch jemand an das Bild? Hab ich letztes Jahr in der Faschingszeit gemacht und dann hier und auf Facebook eingestellt und vergessen.
Vor ein paar Tagen liket ein Facebookfreund die Seite einer Whiskydestille (die ich vorher nicht kannte) ganz in der Nähe, bzw einen Post derselben und da grinst mich doch mein eigener Faschingskreppel an!
Definitv mein Kreppel, mein Gebißabdruck, unverkennbar, versehen mit einem lustigen Spruch. Cool, dachte ich. Woher zum Teufel haben die den, dachte ich.
Eine erste Recherche ergab, dass das Bild aus einem Grafiktool stammen soll, welches genau, weiß ich noch nicht, ich hoffe, dass ich diese Info noch schnellstmöglich kriege.
Jedenfalls schon mal interessant, welche Wege die Bilder so nehmen….
Würde ich als Fotograf meine Brötchen verdienen, sähe ich das möglicherweise nicht so entspannt.
Und zeitgleich fragt mich per Mail eine Lehrerin einer weiterführenden Schule an, ob sie Teile aus meinem Post über die Elmex-Zahnpastatube für ein Arbeitsblatt für ihre Klasse verwenden darf- Hallo? Wer hat denn da im Universum sein Fernrohr auf mich gerichtet? Psch- weg. Geh weg da, weitergehn, hier gibts nix Interessantes zu sehen! Ts.

Natürlich haben wir gleich mal in der Whiskydestille ein Probepäckchen bestellt um die Qualität zu überprüfen…
Und die Lehrerin darf selbstverständlich Material aus meinem Post verwenden. Je nachdem, wie alt die Kids sind, kann sie ja die Flüche drin lassen…. *muuuharharhar*

In diesem Sinne: Helau! Fresse.

Murphys Gesetz

besagt ja bekanntlich „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“
Ok, meistenteils verstecke ich mich vor dem Vogel und seinem blöden Gesetz ja recht erfolgreich, (bekanntlicherweise hatte ich ja schon eine ganze Menge Glück) aber diesmal hat Murphys Law dann doch recht perfide zugeschlagen.
Oder um es mit Alanis Morrissette zu singen (die Älteren unter uns wissen, wen ich meine):

A traffic jam when you’re already late
A „No Smoking“ sign on your cigarette break
It’s like ten thousand spoons when all you need is a knife
It’s meeting the man of my dreams, and then meeting his beautiful wife
And isn’t it ironic, don’t you think?
It’s like rain on your wedding day
It’s a free ride when you’ve already paid
It’s the good advice that you just didn’t take

Oder, um es mal auf deutsch zu sagen:
Eine perfekte Soße Bolog… ups
DAS perfekte Ragú alla Bolognese in meinem Kühlschrank
und zu viele Einladungen um es zu essen.
And isn’t it ironic, don’t you think?

Ja, verflucht!

Ehrlich: ausgerechnet an diesem Wochenende mit Grilleinladung heute, Frühstücksbuffet
morgen, Geburtstagseinladung morgen Abend, Geburtstagskaffee- und abendeinladung übermorgen (der Lebensmitteleinkauf für dieses Wochenende passte dementsprechend in die hohle Hand) kommt ein Überraschungspäckchen (ich liebe Überraschungen! Dankedankedanke!!) mit einer vermutlich sensationell leckeren Soße Bolo (wie hiess das Dingens nochmal?) einem vermutlich äußerst delikaten Ragú alla Bolognese an und ich habe keine Zeit es zu probieren!! *gnagnagna*

IMG_7950_Fotor

Ich hätte ja am liebsten mal das Deckelchen geöffnet und geschnuppert, aber NEIN! Verzicht und Selbstkasteiung ist angesagt, es wird gewartet bis Montagabend und aber dann!
Gibt es das auf jeden Fall als Vorspeise, aber vermutlich leider mit ein paar gekauften Spaghettini oder Linguine (ich hoffe, das darf, oder muss ich das Ragú wieder zurückschicken wenn ich die Nudeln nicht selber mache??)

Eins ist klar, verehrter Herr Westerhausen (hatte ich schon mal erwähnt, dass der echt lecker kocht?):
dein Ragú hätte den heutigen Abend Mittag nicht überstanden, der Haltbarkeitstest wird aber aus oben aufgeführten Gründen dann zumindest den Montag nicht überdauern. Doppelschwör.
Mein Lieblingsessen, ich bin gespannt.
Danke!

Bunt statt braun

Eigentlich wollte ich diese Pegida-Vollpfosten lieber ignorieren. Ich frage mich auch wirklich noch, wieso man denen ständig ein Forum bietet. Würden sie nicht irgendwann in der Versenkung verschwinden wenn man sie lange genug links (haha!) liegen läßt?
Aber die Dummheit der Menschen ist unbegrenzt, sagt Albert, und der muss es wissen.
Ganz im Ernst laufen da Leute aus der Mitte der Gesellschaft hinter rechtsradikalen Kriminellen her?
Meine Fresse, SO dämlich kann man doch nicht sein, ihr paranoiden Schisser! (Guckuck, da ist ein schwarzbärtiger Ausländer! *kreischendraufaufnBaumflücht* Merkt ihr nicht, wie albern ihr seid?) Besonders lustig finde ich ja, dass die Leute in Dresden auf die Straße gehen. (In DRESDEN! Die wissen doch noch nicht mal wie ein Ausländer AUSSIEHT, bei der geringen Quote dort. Aber Hauptsache mal die Klappe ganz weit aufgerissen.)
Die sollen nicht gegen die „Ausländer“ auf die Straße gehen, sondern gegen die Politik, die unsägliche Zustände in den Heimen schafft. Würden die Asylbewerber alle gleich in Wohnungen verfrachtet statt in Ghettos, wären sie wesentlich schneller integriert, aber genau DA liegt der Hase im Pfeffer: Das ist für meine Begriffe vermutlich nicht gewollt, dass die Leute sich integrieren in die Gesellschaft. Gibt Probleme bei der Abschiebung. Eine kühne Vermutung meinerseits natürlich nur.
Egal. Da laufen sie also hinter einem Kriminellen her der grad mit Glück auf Bewährung draußen ist. Brave Bürger, allesamt.
Ich sach ma so: Auf den Stuhl fesseln und hundert mal den Flyer von Pro Asyl „Pro Menschenrechte Contra Vorurteile“ kopieren. Per Hand! Und die Fakten auswendig lernen. Vorher gibts nix zu Essen.
Und anschliessend gibts dieses Bild auf die Stirn tätowiert:

Mit bestem Dank bei enemenemeins stibitzt, die dieses tolle Bild entworfen und sich die entsprechenden Gedanken gemacht hat.

Rien ne va plus- nichts geht mehr

Es gibt ja immer noch was, was man einem Dummen beibringen kann, ich hab diesesmal gelernt, dass MEIN Freitag 0:00 Uhr in Wirklichkeit Donnerstag 0:00 Uhr ist- grrrmbl. (Was keinerlei Garantie dafür ist, dass ich es mir auch länger als bis in einer halben Stunde merken kann. Die Chancen stehen eher schlecht.) Also wurde die Öffnungszeit des Lostopfes nach Silvis Tip (Dankeschön!) flugs verlängert, damit noch ein paar reinhüpfen konnten- 23 Kommentare kamen zusammen.
Eine vorsichtige Anfrage heute morgen bei dem hier mitwohnenden Glücksbärchi Teilzeitglückself ergab sofortigen Arbeitswillen, er sauste umgehend los um alle Zutaten zusammenzusuchen und bastelte einen Zauberstab zum Umrühren der Lose im Utensilo. Wenn schon, denn schon! Dieses ganze Prozedere musste natürlich gebührend bewundert und fotografisch festgehalten werden- da müsst ihr jetzt durch.
Zur Vorbereitung erstmal alle Namen rausgeschrieben, Zettelchen gerupft und jedes Zettelchen mit einem Glückspilz bestempelt- das Losglück sollte ja fair verteilt sein! Weiter brauche ich wohl nicht ins Detail gehen, wie eine Verlosung geht, sollte ja hinreichend in den Köpfen des geneigten Publikums verankert sein. 🙂
Verlosung Vorbereitung Collage
Alle Zettel im Lostopf verstaut, geheimnisvoll umhergerührt, gezogen und Tadaaaaaa:
Erster Preis Collage
Der Birnentopflappen geht an die unvergleichliche Nähqueen
Martina (Knuddelwuddels)!
Herzlichen Glückwunsch, du Liebe!!!
Wenn das mal keine Karriere ist- vorgestern schickt sie mir noch einen Wurm und jetzt gewinnt sie schon die Verlosung…:-))
Nee, im Ernst, für den Wurm konnte sie nix.
Und selbstverständlich könnte sie so einen Birnentopflappen viel besser, viel schneller und vor allem viel ordentlicher als ich nähen, aber sie ist so beschäftigt mit viel größeren Nähprojekten (unbedingt auf ihrer Seite unter „Kostüme“ gucken. Unfassbar!), dass sie dafür wahrscheinlich eh keine Zeit hat. Umso mehr freue ich mich darüber dass sie diesem hier ein neues Zuhause gibt. Viel Spaß damit!

Tja, nun war das Glückselflein aber schon so im Flow, dass wir unmöglich mit dem Verlosen aufhören konnten, sieht doch jeder ein? Passend zum Topflappen hatte ich letzte Woche noch zwei Kleinigkeiten genäht, eigentlich für mich als Rums, aber in einem ungewohnten (und schmerzhaften!) Anfall von Großzügigkeit taufte ich die zwei Goldstücke um und nannte sie: Trostpreis 1 und Trostpreis 2.
Das ganze Prozedere mit geheimnisvollem Umrühren undsoweiter vorneweg zog der Glückself dann noch zwei Namen aus dem Hut Utensilo Lostopf, nämlich:
Trostpreis 1 Collage
und
Trostpreis 2 Collage
Herzlichen Glückwunsch, ihr drei!
Fassen wir zusammen:
Martina von den Knuddelwuddels gewinnt den Birnentopflappen,
die Nähoma von Oma macht das schon bekommt ein Nadelkissen und
Jana von Dondilinchen ein Tatüta,
jeweils im Schweiße meines Angesichts von mir selber aus dem neuen Stoff von Jolijou, ich hab vergessen wie er heisst, ach doch: Crimson Pear oder so, zusammengezimmert.
Alle Preise
Allen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch, schickt mir rasch eure Adressen per Mail an mail@bin-ich-ein-eichhoernchen.de
Allen Nichtgewinnern ein ebenso herzliches Dankeschön fürs Mitmachen, Mitlesen und überhaupt. Die Verlosung hat mir Spaß gemacht, ihr habt mir Spaß gemacht, eure Kommentare haben mir Spaß gemacht, weiter so, vielen Dank *verneig*.
Da kann ich ja jetzt zufrieden ins Bett gehen.

Rattenfänger-Rums

Einer der Nachteile eines Blogumzugs ist ja, dass einem möglicherweise die Leser abhanden kommen. Ab ins Nichts, Nirwana, futschikato, menno!
Selbstverständlich steh ich da ja locker drüber, weil ich den Blog ja sowieso nur tagebuchmäßig für mich schreibe und es ist mir natürlich völlig gleichgültigobhieEREINERMITLIESTBUHUUHUU!!!
*hust*
Wo war ich? Ach ja. Egal, erstmal Rumst es hier.
Bevor nämlich meine Nähmaschine am Wochenende das Zeitliche segnete (um ehrlich zu sein: DABEI segnete sie das Zeitliche, aber ich kann mir nicht erklären, warum. Bei den Taschen habe ich schon wesentlich dickeres Zeugs genäht. Hmpf.), also vorher war ich dabei, mir endlich mal Topflappen zu nähen. Also, TOPFLAPPEN, nicht die häßlichen Dinger, die man überall nachgeschmissen kriegt, und die Häkeltopflappen (meine Fresse, was für Klischees tun sich hier auf?) können zwar schön sein (die einen sagen so, die andern…) aber man verbrennt sich todsicher die Flossen dran.
Vielen Dank also an Frau Müller aka Jolijou für die Anleitung für diese tollen Exemplare:
Rums Topflappen Collage

Sind die toll, oder was?? *stolzbin*
Die Originale haben mir so gut gefallen, dass ich sogar denselben Stoff gekauft habe, *nachmachernachmacher…achKlappe* das ist im Prinzip fast so ein bißchen wie Malen nach Zahlen, aber nur fast. Nähen musste ich ja noch selber und Arbeit war das auch grad genug mit der ganzen Schnippelei und Aussucherei und Aufbügelei undundund.
Das extra dafür gekaufte Thermolam wollte natürlich auf einen Rutsch weggeschafft werden, also sind dabei noch weitere Topflappen rausgesprungen, die selbstverständlich genauso schön geworden sind und jetzt kommt mein Blogumzug ins Spiel.
Leider hat WordPress nicht mehr so einen schönen Follower-Zähler, also muss ich raten wer hier noch so mitliest und das finde ich etwas schwierig, da ist mir der Rattenfänger von Hameln wieder eingefallen *harhar*
Also mache ich eine „Hurra, ich bin umgezogen“-Verlosung und verlose einen Birnentopflappen nach Jolijou, nämlich diesen hier (Vorder- und Rückseite, nech?):
Verlosung Birne
Jetzt wollte ich natürlich schlau noch „Verlosung“ quer über das Bild schreiben, aber ich hab schon wieder vergessen wie das geht und welches von meinen tausend Progrämmelchen das kann *hmpfffgrrrmbll*.
Also denkt euch das.
Ach, nee, jetzt hab ichs gepackt, da siehste guck:
Foto 2_Fotor_Fotor_Collage Kopie
Mitmachen kann jeder alte oder junge neue Leser, (aber die Verlosungshopper die nur Gewinne abgreifen und sich anschliessend wieder verkrümeln soll der Blitz beim … zuschneiden treffen!) der unter diesem Post kommentiert und geistig in der Lage ist, sich als Leser/Follower/wiesoheissendieüberallanders?/sonstwas einzutragen.
Entweder gleich hier per Mail, oder über Bloglovin, oder garnicht, oder bei Blogger per „Hinzufügen“, irgendwo hab ichs schonmal erklärt, macht euch Koppgedanken.
Das überprüf ich selbstverständlich nicht, da bin ich viel zu faul zu. Ich will ja nur wissen ob überhaupt noch jemand da ist ausser den Getreuen. (Die wissen schon wen ich meine *knutsch*)
Also, bitte fleissig kommentieren, damit ich meine Schäfchen zählen kann.
Am Freitag um 0:00 Uhr irgendwann, (verdammt. Die Uhr konnte ich noch nie gut lesen und mit der Logik hab ichs auch nicht so. Hmpf.) mache ich den Lostopf zu, damit ich mich am Wochenende in Ruhe durch tausende Kommentare wühlen, Zettelchen schreiben und das Goldkind zu einem kurzfristigen Dasein als Glücksfee zwingen kann. Da freu ich mich am meisten drauf. (Wieso muss ich grad an Gru denken? *muuuharharhar*)
Achja, das Leben kann so schön sein.
Das denkt sich hoffentlich auch dieser kleine Fratz hier (Achtung, Suchbild):
Platybaby
Putzisch, oder? Besonders schön isses, wenn man auf der Suche nach dem Baby mit der Nase an der Scheibe klebt, das Auge auf eine höchstens 5mm kurze Lebensform fokussiert, und dann ein 3 cm langer Platy DIREKT an der Scheibe Nase entlangschwimmt- KREISCH! Ein Monstäär! *keuch*

Uff.

Geburtstagsdahlien
Genau wie Dave Grohl, Marietta Slomka, Cate Blanchett, Tanja Kinkel und Hagen Rether bin ich jetzt 45. Allesamt geniale Künstler, Hut ab. (Kann ja so schlecht nicht sein, der Jahrgang *höhö* ich schmuggel mich mal dazwischen)
Aber ich wette, die hatten zu ihrem Geburtstag nicht so tolle Geschenke, nämlich eine Kiste knackiges Gemüse aus dem Paradiesgarten, eine Farbexplosion in Form eines Riesen-Dahlienstrausses, eine selbstgenähte und aufwendig verzierte Mini-Clutch, gefüllt mit Bändern, Knöpfen und Verschlüssen, aus dem Bloggerland liebe Karten und einen schicken Aufnäher (Danke, liebe Paula und Danke, liebe Sabine. Ich hab mich sehr sehr gefreut über die Post!! Und sie kam sogar pünktlich *hust* Komisch, meine Karten liefern die von der Post immer zu spät aus…) und eine Steinlaus: Geschenke
Oh, Verzeihung, natürlich keine Steinlaus. Das ist natürlich eine Garnele, die hat Söhnchen mir für mein Aquarium gemalt, süß und total gut getroffen, find ich. Außerdem gab es noch eine Menge weiterer Blumen, Karten, Pralinen und eine schöne Feier mit tollen Gästen. Ich glaub ich bin um zwei ins Bett *umfall*.
Zum Kaffeetrinken hatte ich ja wie bereits angekündigt, den Lemon Drizzle Cake aus Andreas sensationellem Backbuch gebacken und ich muss sagen: Verdammt, war der saulecker!!
Geburtstagssuß
Ich war ein bißchen skeptisch wegen der Unmengen an Zitronensaft, die da rein und draufkommen, aber Andrea hat vollkommen recht: Das muss so. Und erst diese leckere Kruste obendrauf, ich hätt mich dick und rund futtern können daran. Äh, bin ich ja schon. Egal: Das ist absolut mein neues Lieblingszitronenkuchenrezept! (Und wie die Kruste draufkommt, erfahrt ihr wenn ihr 14,95 für das Buch ausgebt *harhar*)
Allerdings muss ich noch einen bösen Kommentar zu den rotblauen, sauteuren Papp-Muffinförmchen (die ich irgendwo im Urlaub gekauft hatte) loswerden: wie bitte soll man denn den Muffin da raus bekommen? Ist ja schön dass die Teile so stabil sind, aber müssen sie SO stabil sein, dass einem beim Aufreißen der Muffin um die Ohren fliegt? (Das kommt davon, wenn man nur designt, aber nix aus seinem eigenen designten isst.) Egal.
Hach.
Das war also ein sehrsehr schönes Wochenende bis zu dem Zeitpunkt, an dem meine Nähmaschine streikte. Heute morgen habe ich sie zur Reparatur in Kur gebracht (nach Aschaffenburg, das ist am Arsch der Welt sehr weit weg) und ich hoffe sehr, es ist ein Garantiefall, sonst muss ich mal kräftig gegen die Wand treten. Einfach so.
Hmpf.

Hätt ich euch heut erwartet, hätt ich Kuchen da…

Jo, nee, aber da kann ja nu wirklich keiner mit rechnen, dass der ganze Blogumzug so flott über die Bühne geht, Hut ab vor mir selber. Ich muss sagen: WordPress ist mir deutlich sympathischer als Blogger. Erstmal kapiere ich genausowenig wie bei Blogger am Anfang auch, aber es sind doch wesentlich mehr freundliche Hilfetexte in verständlichem Deutsch verfasst, was dazu geführt hat, dass ich jetzt sogar schon die Links zu Made4Boys und Rums in die Seitenleiste gebastelt habe. *schulterklopf*
Mir fehlt noch der Besucherzähler und der Followerzähler, da werde ich wohl Abstriche machen müssen, weil ich noch kein Tool gefunden habe, das mir meine Follower so ordentlich anzeigt wie bei Blogger, *hoffnungsvollindieRundeguck* weiß da jemand was? Und ständig erscheint statt Header bei den Artikeln so ein bleedes Beitragsbild, das will ich aber gar nie nicht haben, da soll immer nur der Header sein und nun muss ich jeden einzelnen der 370 Posts manuell abändern *umfall*
Knapp 40 hab ich schon. Erst. Menno!

Also keine Zeit für Kuchen, aber ich freu mich über die ersten neuen/alten/treuen Leser, denen reich ich jetzt mal ein virtuelles Stückchen Kuchen rüber. Mahlzeit.