Das will jetzt keiner wissen,

ich erzähls trotzdem. Geteiltes Leid undsoweiter, ich machs auch kurz.
Wir haben ja mal wieder echt Glück gehabt. Was ich da manchmal so erzählt kriege von Kindern mit MagenDarmGrippe, ganzen Familien, die sich kotzend und durchfallend gegenseitig das Atmen schwer und die Wäschetonne voll machen, da wird einem ja schon vom Zuhören schlecht.
Da kann ich immer nur wieder staunen, dass sowas bei uns üblicherweise relativ glimpflich abläuft. Vielleicht war ich in meinem früheren Leben Florence Nightingale und das ist die Belohnung dafür?
(Ich möchte ja so gerne an Wiedergeburt glauben, wer war das nochmal, die Buddhisten oder die judäische Volksfront? Muss ich nochmal nachlesen.)
Wo war ich? Ach, die MDG. Ausser etwas Bauchweh bei Junior, welches man durchaus auch auf den saisonbedingt erhöhten Konsum von Schokoeiern hätte schieben können (muss ja schliesslich weg, das Zeug) und leider einem Totalausfall bei meiner Mutter (ich erspare explizite Details) kam nix, und ich begann mich schon sicher zu fühlen: Ha. An uns zieht der Virus vorüber. Von wegen.
Joo, war auch nicht so wild. Ausser einem Tag mit hohem Fieber und Schüttelfrost (das ist ein lustiges Gefühl, wenn einem gleichzeitig heiß und kalt ist, ich musste ständig kichern), dem nächsten mit enormer Schlappheit (ich fühlte mich wie ein rohes und nur halbgefülltes Würstchen und hatte genausoviel Kraft in den Knochen, wie man braucht um einen leeren Plastikbecher umzuschubsen) und einem halben Tag übler Übelkeit war es nicht sooo wild.
Danke, danke, aber heute morgen geht es mir zumindest wieder so gut, dass ich die Buchstaben auf der Tastatur treffe und mich ein wenig durchs Internet klicken kann. Immer noch wie ein rohes Würstchen, aber eher ein ganz gefülltes. Und dummes Zeug sabbeln geht offensichtlich auch schon wieder. Aber gleich leg ich mich wieder hin, von dem ganzen Rumgeliege die letzten Tage hatte mein Körperchen scheinbar genug, also hat es eine schlaflose Nacht eingelegt, die muss ich noch nachholen.
Was hat mir den Morgen versüßt?
Erstmal das hier: Es ist ja klasse, dass es soviele Apps gibt, die einem das Leben erleichtern und verschönern, ich bin da ja auch gar nicht abgeneigt, sie zu benutzen. Aber immer wenn ich eine der schicken Apps wirklich tierisch nötig hätte brauchen können, habe ich leider vergessen, dass ich sie besitze. Und es ist nun tatsächlich auch so, dass es ein Leben jenseits des App Stores gibt, auch wenn Steves Nachfolger uns das immer weismachen wollen. Hier ist der Beweis: Not available on the App Store. Eine Binsenweisheit, aber eine sehr schön dargestellte.
Und dann das hier: Mir ging es ähnlich wie Arthur Dent, ich vergass zwar nicht auf dem Boden aufzuschlagen (ich war garnicht gestolpert), aber ich hielt doch einen Moment inne und hörte Anne bis zum Schluß zu. Das mach ich selten. Klick und weg ist ja so einfach.
Daher im Anschluß einen herzlichen Dank an alle die immer so brav bis zum Schluß durchhalten und jeden Mist lesen. Auch ohne Bildchen. Ihr seid womöglich vollkommen wahnsinnig oder habt ein sehr langweiliges Leben (was mir sehr leid täte), aber ich freu mich trotzdem.
🙂

Wie ich einmal meine Stoffkisten aufräumte.

Da starrte ich also neulich so in meine Stoffkiste(n) hinein und dachte, da muss was geschehen, die sind ja derart unordentlich, man findet ja nix mehr!
Aber: Aufräumen ist ja im Prinzip sowas von igitt, da muss ich mir immer ein Brückchen bauen.
Mein Brückchen waren in dem Fall drei Freund/innen meines Sohnes die auch so schöne Kuscheltiere nähen wollten. Die drei Großen kennen sich quasi noch aus dem Bauch heraus, also aus dem Geburtsvorbereitungskurs, und seitdem treffen wir uns alle paar Wochen zum Spielen und Quatschen und die Mamas kriegen Sekt. Also zumindest seit nach der Stillzeit :-))
Gute Vorbereitung ist alles, also die Schnittmuster und Getränkebecher schon mal paratgemacht, die Stoffkisten rausgezerrt, eine zweite Nähmaschine geliehen und los gings. Das Stoffaussuchen dauerte etwas länger (geht also nicht nur mir so!) und mit etwas Hilfe der Mütter beim Zuschneiden konnte schon bald die Nähmaschine geentert werden. An der einen Maschine eine junge Dame unter meiner Anleitung, an der zweiten Maschine die andere Dame unter Juniors fachkundigen Anleitung- super hat er das gemacht! (Abgesehen davon, dass die beiden im Eifer des Gegackersfechts die Ohren verkehrtrum genäht hatten, war aber meine Schuld, weil ichs nicht richtig erklärt hatte. Hmpf. So lernten die Nachwuchsnäher aber gleich den allerwichtigsten Nähschritt: Wie trenne ich eine Naht auf ohne den Stoff zu atomisieren.)
Mit Hilfe der Zeitlupentaste liess sich das Nähen auch ohne größere Schwierigkeiten bewältigen und die Kids hatten in relativ kurzer Zeit tolle Nähergebnisse. Wenn ich daran denke, was ich damals im Nähunterricht für laaaangweilige Nähte üben musste, geradeaus und rechtwinklig, Biesen und Falten, Knopflöcher und solchen Mist. Brrrr. Kein Wunder, dass ich danach fünfunfzwanzig Jahre streikte. Allerdings kann ich halt auch jetzt noch keine gerade Naht. Aber dafür schön bunt, ha!

Den meisten Spaß machte aber wahrscheinlich das Stopfen…
Während sich die Nähkünstler dann vom anstrengenden Nähen beim Spielen im Zimmer erholten, bekam der Kleinste im Bunde auch noch seine Katze mit selbstausgesuchten Stoffen fertiggenäht und nach drei Matratzennähten (wenn mir das mal einer vor einem halben Jahr erzählt hätte, wie flott ich heute Matratzennähte hinkriege (ich sagte: flott. Nicht schön!) dem hätte ich eine Matratze hinterhergeschmissen) konnten alle ihre Tiere stolz in Empfang nehmen:

Hund, Hase, Katze, Bär (den hatte Junior aber letzte Woche schon genäht, weil heute war er ja Lehrer!)
Ich mag die ToffeeNosedFriends ja auch gerne in dezentem Leinen, aber so bunt gefallen sie mir fast noch besser, vor allem weil die Kids ein richtig gutes Händchen bei der Stoffwahl hatten.
Und nachdem alle Nähschüler sich einmal quer durch die Stoff- und Restevorräte gewühlt hatten (es gibt NICHTS schöneres, als sich durch Stoffberge zu wühlen!), hatte ich heute abend ENDLICH die langersehnte Ausrede, dieselben mal wieder aufzuräumen und jetzt bin ich ganz verliebt in meine ordentlichen Stoffkisten. Eine für die großen Stücke und eine für die Reste, unterteilt in zwei Stapel: kleiner als DIN A5 und größer als DIN A5. (Ich brauche dringend noch eine Kiste für die Jerseys. Die quellen raus.) Der dritte Stapel namens „althäßlichwinzig“ kam in den Müll, aber da hätte man bei genauerer Betrachtung sicher auch noch was draus machen können *kreisch*. Achwas, man muss auch mal loslassen können….

Während die Nähmaschinen im Osterurlaub waren, habe ich mich mal an einem Minion versucht, mit mäßigem Erfolg:

Das Gesicht habe ich ums Verplatzen nicht hingekriegt und an der Brille bin ich auch gescheitert. Die Anleitung war zwar englisch, aber ich hab sie im Prinzip doch kapiert (bis aufs Gesicht und die Brille eben). Macht aber nix, Junior hat sich sehr über das zusätzliche Osterei gefreut und ihn gleich adoptiert. Uff.

Ruhig bleiben und Eier färben

Ich möchte mal Eierfarben erleben, die nur die Eier und nicht die Finger färben.
Bei mir merkt man immer noch drei Wochen lang, dass Ostern war, hmpf.
Egal, jetzt isses passiert und zur Strafe werden die Eier nicht geknipst, so. Pech gehabt.
Das ist eh alles nix gegen die Sensation von heute mittag:

Ein Elefant im Taunuswald. Unfassbar!! Scheinbar hat der Osterhase dieses Jahr soviel zu tragen, dass er sich einen Kumpel zur Verstärkung geholt hat…
Seinen Unterschlupf haben wir scheinbar auch gefunden (den vom Osterhas, der Elefant passt da nicht rein):

Drin waren allerdings keine Ostereier mehr, sonst hätte ich mir das mistige Selberfärben gespart und meine Finger… ach, lassen wir das.
Was wollte ich eigentlich?? Ach ja:

FROHE OSTERN!!

Vor dem Osterurlaub

mußte die Nähmaschine nochmal glühen.
Was mer hat, das hat mer, dachte ich mir und bereitete letzte Woche schonmal das zweite Skull-Knochenkissen für den nächsten Neffen vor. Der hat zwar erst im Juli Geburtstag, aber das Kissen sollte ja noch zur Made4Boys-Skull-Challenge, wer weiß, vielleicht gewinne ich ja mal wieder was? (Ich sage Bescheid, wenn gevotet wird, ich bitte um rege Teilnahme, damit ich einen der tollen Preise abräumen kann *geier*)
Wo war ich? Achja: beim Skull-sticken: fragt doch glatt der jüngste Haushaltsmitbewohner, ob der für ihn sei? Äh, nöö, du wolltest doch keinen? Der ist für deinen Cousin, der kriegt auch so ein Knochenkissen zum Geburtstag.
Aaach, Mama, ich weiß ja, dass ich den eigentlich nicht wollte, aber wenn meine Cousins beide ein Knochenkissen mit Totenschädel bekommen, dann will ich auch so eins haben!
Tja, ich sag ja immer, man muss nur wissen, wann man seine Prioritäten verändert…. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? (Zum Glück!)

Das obere wird vom Osterhasen am Sonntag gleich ins Kinderzimmer verbracht, das untere wartet noch bis Juli, bis es verschenkt wird.
Um den grimmigen Skull für den Nachwuchs allerdings etwas zu entschärfen, habe ich auf das obere noch Aennies Fuchsstickie dazugepackt, allerdings etwas verkleidet…:

Ein Piratenfuchs!! War gar nicht schwierig, nur eine Augenbraue und eine Piratenklappe dazu :-)))
Inzwischen ist übrigens auch der Fuchsjersey hier angekommen und wurde natürlich sofort vernäht (damit der Osterhase noch was ins Nest legen kann):

Der Jersey ist so schön und hat eine tolle Qualität! Und das Muster wirkt in den Farben so schön retro- einfach toll.
Aber natürlich habe ich wieder einen Fehler eingebaut, geht ja nicht ohne *hmpf*. Zum Glück hatte mir Renate von Laura&Ben als Extra ein paar Veloursterne ins Päckchen gelegt (Vielen Dank!!), so dass ich über die Naht am Halsbündchen VORNE einen Stern drüberbügeln konnte. *umfall* Als hätte sies gewusst. Ich bin ja so ein Kamel.
Aennie, mit dem Füchslein hast du echt einen Volltreffer gelandet. Super!
Das Shirt verschiebe ich zur normalen Made4Boys-Linkparty und damit können alle Maschinen jetzt endlich im wohlverdienten Osterurlaub abgammeln. Vorher habe ich sie natürlich noch ordentlich saubergemacht.
Hammer, was für Riesenwollmäuse in so einer kleinen Maschine Platz haben *kopfschüttel*. Wer hat die da reingemacht??

Platz ist in der kleinsten Hütte

Kann mir bitte jemand die Lottozahlen für nächste Woche sagen? Wir müssen das Kinderzimmer umbauen. Es ist einfach nicht genug Platz bei den kreativen Ideen unseres Sohnes, die irgendwo untergebracht werden müssen.
Zum Glück kümmert er sich nicht darum, ob etwas irgendwo farblich hinpasst oder ob genug Platz ist. Wenn ihm was einfällt, bastelt er einfach drauflos, schön.
Das bedeutet aber, ich kann mein Kinderzimmer-Farb- und Einrichtungskonzept, dass ich ganz groß für die „Schöner Zuhause Living Wohnen“ erstellt hätte, mal wieder komplett in die Tonne treten.
Was könnte das für ein wunderbar minimalistisch eingerichteter Kinderzimmertraum in blauweiß sein. Hach.
Na gut, also offensichtlich wird das nix mit dem Erfolg als Dekobloggerin, wenn mein Sohn mir da so in die Parade fährt….

Die Kröferbahn. Der Beginn war ein augenaufschlagendes Kind, welches mit zitternder Stimme um einen weiteren Kröfer bat, denn „der eine, den du mir gemacht hast, der ist doch sooo alleine! Der braucht einen Spielgefährten!“ Nur gut, dass ich noch einen in petto hatte…

Dann gibts noch den Ausguck für den König der „Stikeez“ (die er von Arbeitskollegen väterlicherseits bekommen hat. Die Rabeneltern weigerten sich, nur wegen der Viecher zum Lidl zu gehen.):

(Der König in schwarz sitzt übrigens auf seinem Raumgleiter.)
und natürlich benötigte das dazugehörige Fußvolk ein Baumhaus, inklusive Leiter:

Zur besseren Stabilisation auf ein hölzernes Kästchen gepappt, welches eigentlich zu meinem Dekokram gehört.
Undsoweiterundsofort. Von diesen Bauten finden sich sehr viele im Zimmer. Ab und an erinnert mich das Zimmer an einen Ameisenbau. Jedes, wirklich JEDES einzelne Tierchen oder Figürchen, egal ob aus Plastik oder zum Kuscheln, bekommt ein eigenes Zuhause. Und er hat viele Tiere und Figuren.
Ich vermute er findet später mal locker einen Job im sozialen Wohnungsbau.

Die Kröfer verlinke ich jetzt mal bei Made4Boys, denn genau das sind sie ja.

Für mich und nur für mich

Also, da muss ich jetzt mal etwas weiter ausholen.
Ungefähr alle zwei Monate, wenn ich mal wieder die Wäscheschublade aufräume, knurre ich vor mich hin: Ich muss mir endlich *grrrr* wieder neue verdammte *grrrbmbll* BHs kaufen, *grrrrknurrrrrr.*
Worauf mein geduldiger Mann immer meint: Dann mach doch endlich mal.
„DANN MACH DOCH ENDLICH MAL.“ Ha!
Sorry, aber das kann nur ein Mann sagen, der noch nie BHs kaufen musste. BHs kaufen ist für mich bis letzten Samstag ein echter Alptraum gewesen. Entweder in der Unterwäscheabteilung bei Karstadt, wo die gelangweilt-blasiert dreinschauenden, perfekt manikürt und gekleideten Verkäuferinnen mich bei meiner Frage nach Beratung mit der Antwort „Aber wissen sie denn ihre BH-Größe nicht?“ abspeisten und dabei musterten wie ein seltenes, ekliges und äußerst dämliches Insekt. Ich WEISS, das sie gerade solange warteten, bis ich zwei Meter entfernt war, um sich dann überheblich und falsch lächelnd bedeutungsvolle Blicke zuzuwerfen.
Oder im teuren Wäschelädchen in der nächsten Stadt, in dem die matronenhafte Inhaberin mich in Bhs der Größe 85B (es ist IMMER 85B. Dabei haben gefühlt 80% der Frauen, die 85B tragen nicht wirklich 85B sondern irgendwas anderes) reinplappert (Dochdoooch, junge Frau, der steht ihnen ausgezeichnet, perfekt, neinneinnein, der zwickt nicht, das meinen sie nur, das legt sich noch nach dem Waschen, neinnein, die Körbchengröße passt priiiima, das muss schon alles ein bisschen straff sitzen, wir wollen ja nicht, dass was rausfällt, nicht wahr, hahaha) bis ich zu guter Letzt mit seltsamen Teilen aus dem Laden ging, die sich entweder anfühlten, als hätte jemand ein Weckglas-Gummi einmal um meinen Brustkorb und gleichzeitig über beide Schultern gespannt (der Glöckner-Effekt) oder mit BH-Körbchen, die so locker saßen, dass beim Vornüberbeugen gleich beide Damen neugierig aus dem Pulli fielen.
Bei diesen Erfahrungen ist es nicht verwunderlich, dass ich, nachdem ich den Fisch damals gefangen hatte, auf sexy Unterwäsche pfiff (mein letztes teures Paar Unterwäsche mit Spitze und natürlich zu klein, habe ich zur Hochzeit gekauft und angehabt, noch Fragen?) und einer einzigen halbwegs passenden Marke treu blieb, die ich bis vor drei Jahren per Internet im 2.Wahl Ausverkauf bestellte (Triumph Soft sensation). Seitdem gabs die aber aus Gründen, die sich mir nicht erschliessen, nicht mehr oder nie in meiner Größe, so dass mein BH-Vorrat langsam aber sicher schmolz, bis ich in den letzten Monaten Jahren nur noch mit den Sorten: zu eng, zu ausgeleiert, zu ausgewaschen und gebrochener Bügel aufwarten konnte.
In dieser Situation stolperte ich letzte Woche über die Busenfreundinnen. Eine Offenbarung!
Endlich mal eine Erklärung für die verschiedenen Größensysteme, eine vernünftige Anleitung wie man die eigene BH Größe rausfindet, vernünftige Tips und Ratschläge und vor allem: ein normaler Umgangston! (Nicht dieses pseudo-erotische Werbe-Gefasel über Lingerie hier und Dessous da, Sexyness und Wellness, alles so verführerisch! sinnlich! *kreisch!* Ach, geh mir doch fort mit dem Scheiß, da fühl ich mich doch gleich wie ein Mega-Trampel und dann will ich schon nix mehr kaufen, wann kapieren die Werber das?) Wo war ich?
Ach ja. Nach der Vermessung der Welt des Eichhörnchens, traute ich mich mit der neu ermittelten BH-Größe in einen Hunkemöller und kam anderthalb Stunden später grinsend mit sechs neuen BHs wieder raus. In 85F!

Jahaa. Ich SEHE, dass das nur drei sind. Die anderen drei sind vorgeformte TShirt BHs und die lassen sich in der Größe scheiße fotografieren. Man würde mir glatt eine Brustverkleinerung spendieren wenn ich die zeigte. Mein Mann zuckt immer noch zusammen, wenn er abends einen über dem Stuhl hängen sieht. *aaah, ein Monster!*Aber saubequem. Das Monster *kicher*.
Die Verkäuferinnen in dem Laden (in Bad Homburg übrigens) waren wirklich gut. Kompetent. Pragmatisch. Spaßig. Empfehlenswert.

Ja, is denn schon Ostern?

Yep. Für uns schon.
Wir bekamen nämlich am Freitag nach dem letzten Schultag schon unser Ostergeschenk überreicht und das ist sooooo knuffig!!

Ein Kressenest aus einem 6er Eierkarton. Ist das nicht klasse? Das Huhn sitzt nun auf dem Frühstückstisch und bis Ostern ist hoffentlich etwas Kresse gewachsen.

Osterdeko ist ja sonst nicht so meins, die ganzen Häslein und Hühnchen und Eierchen sind mir ein bißchen zu kitschig, aber diese Deko hier ist doch wirklich umwerfend schön. *freu*

Window Color mal anders

Diesem Window Color-Hype vor ein paar Jahren konnte ich ja nicht so wirklich was abgewinnen. Das hatte mir zuviel mit Schablonen und ordentlich ausmalen zu tun und erinnerte mich an die Zeiten, als im Kindergarten die Erzieherinnen kurz vor Muttertag/Ostern/Weihnachten/wtf voll im Stress waren, weil sie für alle vierundzwanzig Kinder ordentliche Basteleien ausschneiden mussten die die Kinder dann als „selbstgemacht“ den glücklichen Eltern schenkten. Selbstgemacht hatten die Kinder dann jeweils nur noch allerhöchstens einen Fingerabdruck oder so. Hauptsache sauber ausgeschnitten und nicht vollgekritzelt. Ich als Praktikantin mit der Unfähigkeit, gerade auszuschneiden, hatte da natürlich gelitten und musste mehr als einen Rüffel einstecken. (Ich erinnere mich sehr gut an einen dämlichen Marienkäfer mit rundem Bauch und dicken Punkten, der natürlich PERFEKT rund ausgeschnitten werden musste. Auf meine Frage, wieso das nicht die Kinder selber machen, bekam ich gesagt, das würde dann doch unmöglich aussehen. *umfall*) Wo war ich?
Ach ja, Window Color. Fand ich also doof.
Aus Singapur habe ich dann aber ein Set „Window Color“ Stifte mitgebracht. Erschien mir vielversprechender. (Nicht, dass es die hier nicht vermutlich auch gäbe, aber dort hatte ich mehr Zeit zum Shoppen. *höhö*)
Die Stifte hat das Heuschnupfen- und Erkältungsgeplagte Kind dann gestern entdeckt:

Leiderleider kann ich jetzt die Fenster nicht mehr putzen. Wie sieht das denn aus, drei saubere und ein halbschmutziges Fenster?
Die Stifte sind ganz okay, allerdings hätten wir uns strahlendere Farben gewünscht (Kommentar Maler Nr 1: die Rot sieht voll langweilig aus wie braun!)
In echt ist das Gemälde aber natürlich schöner als auf dem Foto.
Genau wie dieser doppelte Regenbogen von vorgestern morgen ganz früh, der sich in voller Pracht und einem kompletten Bogen über Burg und Dorf spannte. Schön. Leider fotografisch nur jeweils halb festzuhalten, da das Dachfenster unfreundlicherweise im Weg war und ich nicht das richtige Objektiv besitze. Und das Fenster nicht zerstören wollte.

Ein schönes Wochenende und Grüße an alle Pollengeplagten. Haltet durch, es hat ein Ende. Heute und gestern wars schon gar nicht mehr so schlimm und bei Junior tauschen wir gerade die Allergiemedikamente gegen die Erkältungs“bekämpfer“. Nasenspray und Hustensaft.

Sind sie endlich weg? *vorsichtigumguck*

Oder fliegen hier etwa immer noch welche rum? *Sonnenbrillewiederüberstülp*
Menschmenno, der Frühling entwickelt sich gerade auf meiner Jahreszeitenbestenliste rasant in Richtung letzter Platz. Was natürlich an den Millionen kleiner Pollen liegt, die uns zwicken und zwacken, den einen mehr, den andern weniger, aber in diesem Jahr liegt der Schwerpunkt scheinbar überall auf „mehr“. Hmpf.
Der Umsatz von Taschentüchern, Kontaktlinsenlösung, Antihistamintabletten, Nasensprays und Augentropfen jedenfalls ist deutlich erhöht in den letzten beiden Wochen.
Damits hier aber nicht ganz so ruhig ist, reiche ich mal das letzte Kuscheltuch nach für das Kind ohne Namen:

Noch mit krumm und schief gesticktem Text. Inzwischen hat mir aber eine liebe Bloggerkollegin die Sternlein digitalisiert und ordentlich gesetzt geschickt, ein herzliches Danke nochmal dafür, liebe Tanja! Eine Lösung im Sinne von Selbermachen für mein Problem habe ich noch nicht wirklich gefunden, es wird wohl auf ein Bleibenlassen oder Embrilliance für 150 Euro (und in Englisch!) kaufen herauslaufen. Ich tendiere zu Bleibenlassen. Soooooviele Sprüche, Texte oder Liedchen hab ich ja nun nicht zu sticken und für den Fall der Fälle gab es verschiedene Angebote, mit denen ich erstmal über die Runden komme, Danke dafür!!
(Aber ehrlich, das sowas einfaches nicht mit der Stickmaschine geht. Ich erwarte mal wieder zuviel, glaube ich.)
Wo war ich? Ach ja, bei den kleinen Pollenviechern.
Ich verschwinde dann mal wieder in der Versenkung. Linsen und Nase putzen. Und da habe ich Idiot doch tatsächlich die Petition wegen des Bienensterbens unterzeichnet. Das wäre die Gelegenheit gewesen!
Keine Bienen, keine Bestäubung, keine Pollen *harhar*
Äh. Keine Äpfel, keinen Honig, kein… *zusammenbrech*
Was man macht, macht man verkehrt…

Skull and Bones

hört sich ja doch irgendwie freundlicher an als Totenschädel und Knochen, deshalb heute mal ein englischer Titel, und das bei meiner Denglisch-Paranoia…:-)
Wie so oft, üblicherweise an Geburtstagen kurz vor Übergabe des Geschenks, überfällt mich die Wahnvorstellung „dasGeschenkistzuklein/zuhäßlich/zuwenig/wtf/aaaaahhh“ und ich möchte eigentlich losziehen und noch irgendwas kaufen. Sofort!

Und da kamen doch mitten in meinem Wahn Sabine und Nell daher und präsentierten heute morgen bei Made4Boys ein wirklich coooooles Freebie, auch noch eins mit einer Verlosung, na, dann nix wie ran an die Maschinen (zum Glück hatte ich heute morgen frei) und für das Geburtstagskind ein Knochenkissen genäht:

Nur der Vollständigkeit halber möchte ich hinzufügen: SELBSTVERSTÄNDLICH habe ich erstmal mein eigenes Kind gefragt, wie ihm der Skull gefällt und ob er gerne was damit bestickt haben möchte.
Öhm.
Er kam mit den Augen mal wieder auf fünf Zentimeter an mein Gesicht heran um dann betont artikuliert zu sagen: „Mama. Du weißt doch, dass ich nicht cool bin und auch nicht cool sein möchte. Ich. möchte. diesen. Schädel. nicht.“ (Mit GENAU den Satzzeichen, versteht sich.)
Wenn mir die Augen nicht schon wegen dem Heuschnupfen so getränt hätten…
Liebe Sabine, liebe Nell: vielen Dank für das Freebie und die Verlosung! Das mit heißer Nadel geklöppelte Knochenkissen ist sehr gut beim Geburtstagskind angekommen (das Shirt auch, aber war ja eigentlich klar, oder? Mal wieder umsonst aufgeregt, hmpf) und den Skull habe ich sicher nicht das letzte Mal gestickt.
Die beiden Sterne sind aus der Speedy Staars Stickdatei von Farbenmix, die ich mir vor längerem geleistet hatte. Die kommen bei mir einfach nie aus der Mode.
Meine Sternendecke wächst übrigens auch. Langsam, aber sie wächst.

Äh. Sieht irgendwie winzig aus. Reicht aber schon für über die Beine. Noch zweimal soviel und ich bin fertig, ich sag ja: Jahrhundertprojekt.